Erfahrungsaustausch an der Simulia-Konferenz
Simulationen sind inzwischen weit verbreitet, ersetzen zunehmend physische Prototypen und lassen sich immer schneller und präziser durchführen. Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten
Simulationen sind inzwischen weit verbreitet, ersetzen zunehmend physische Prototypen und lassen sich immer schneller und präziser durchführen. Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind, erfuhren die 127 Teilnehmer der deutschen Simulia-Konferenz in Würzburg.
Anwender aus Industrie und Forschung berichteten in rund 40 Vorträgen von ihren Erfahrungen und Ergebnissen rund um den Einsatz von Simulationslösungen. Zu der Tagung hatte Simulia geladen, die Marke für realistische Simulationen von Dassault Systèmes. Anwendungen der Simulationssoftware Abaqus bei der TÜV-Begutachtung kerntechnischer Anlagen oder innovative Konzepte zum Einsatz von Verbundwerkstoffen im Flugzeugbau gehörten ebenso zu den Themen wie Simulationen bei der Produktentwicklung von Thyssen-Krupp-Aufzügen.
«Besonders interessant war für mich, einen Eindruck zu bekommen, wie Kollegen aus anderen Branchen die Simulationssoftware Abaqus einsetzen», sagt Andreas Scherer von der MT Aerospace AG. Zu den spannendsten Vorträgen der Veranstaltung zählten für ihn die Präsentation von Professor Dr. Gerhard Silber, FH Frankfurt am Main, über neue Methoden in der präventiven Biomechanik, die beispielsweise zur Verbesserung von Matratzen für bettlägerige Patienten beitragen sollen. Viele Anwender nutzten zudem die Gelegenheit, sich über die neuen Features von Abaqus 6.9 und zukünftige Programmentwicklungen zu informieren. Neben den Vorträgen standen für zahlreiche Teilnehmer die Gespräche mit anderen Anwendern im Mittelpunkt.
«Mit der deutschen Simulia-Konferenz haben wir unser Ziel erreicht, den fachlichen Austausch zwischen Anwendern von Simulationslösungen anzuregen», zeigte sich Dr.-Ing. Martin Küssner, Geschäftsführer der Dassault Systèmes Simulia GmbH, zufrieden. «Wir freuen uns, dass trotz eingeschränkter Geschäftsreisen in Folge der Wirtschaftskrise über 120 Teilnehmer diese Plattform für den Erfahrungsaustausch nutzen konnten.»
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