Fakuma 2011: kürzere Anfahrtszeiten
Die 21. Fakuma, Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, wird sich im Herbst 2011 mit verbesserter Infrastruktur präsentieren. Vor allem die Anfahrtszeiten zur Messe werden sich verkürzen.
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Wenn im Herbst 2011 die Fakuma Internationale Fachmesse für Kunststofftechnik im Messzentrum Friedrichshafen am Bodensee erneut ihre Tore öffnet, wird dies für die Aussteller wie für die Fachbesucher aus aller Welt mit spürbaren Erleichterungen einhergehen. Rund um das Messegelände werden infrastrukturelle Strassenbau- und Logistikmassnahmen durchgeführt. So werden die Verkehrsanbindungen aus Richtung Norden (Ravensburg/Ulm) vierspurig ausgebaut und vor allem ist die Autobahn München- Lindau (A 96) seit dem Spätherbst 2009 endlich fertiggestellt. Weiterhin wurde der Zubringer Bundesstrasse 31 ausgebaut und die Messezufahrt aus Richtung Süden (Stadtmitte) erfährt ebenfalls einen vierspurigen Ausbau. Damit werden nicht nur lästige Nadelöhre beseitigt, sondern die Anfahrzeiten verkürzen sich aus allen Richtungen zum Teil ganz erheblich. Da nun auch die Lufthansa-Tochter German Wings (über Köln) Friedrichshafen anfliegt, sind die westlichen und nördlichen Bundesländer sowie die westlichen und nördlichen Nachbarn noch besser angeschlossen und die Fachbesucher können „zeitoptimiert“ ihrem Business nachgehen.
Bis zu eine Stunde kürzere AnfahrzeitenParallel zu den umfassenden Strassenbau-Aktivitäten findet das Messegelände Friedrichshafen seine vorläufige Vollendung, womit zur 21. Veranstaltung dann eines der modernsten Messezentren Deutschlands zur Verfügung steht. Die Fakuma wird das komplette Messezentrum belegen. Schon zur letzten Veranstaltung fanden sich über 1.500 Aussteller aus über 30 Nationen ein und zudem ist die Kunststofftechnik nach Veranstalterangaben weiter auf dem Vormarsch. Ausgehend von den Bemühungen und mehr Ressourcen-Effizienz und damit mehr Ressourcen-Schonung, werden viele Metallteile substituiert und durch Bauteile und Baugruppen mit sehr hoher Funktionsintegration ersetzt. Dies wiederum erfordert noch komplexere Werkzeugsysteme und höhere Schliesskräfte und hier stellt die Energieeffizienz in der Produktion eine zusätzliche Herausforderung dar.Kunststofftechnik hat ZukunftDa sich auch die wirtschaftlichen Vorzeichen für die Hersteller und Anbieter wieder in einem etwas besseren Licht zeigen, und weil beispielsweise die Automobilindustrie massiv in alternative Antriebstechnik, in ressourcen- und energiesparenden Leichtbau sowie auch in kompaktere Citycars investieren muss, ergeben sich für die Zulieferer, oder besser die Technologie-Partner im Bereich Kunststofffertigung, doch sehr gute Marktchancen. Um den Horizont für neue und alternative Technologien zu öffnen und die Ergebnisse aus Lehre und Forschung schnellstmöglich „industriefähig“ zu machen, werden zur dann 21. Fakuma neue Sonderschauen und Themenparks hinzugefügt, ohne die Kernthemen Spritzgiessen, Extrusion und Thermoforming einzuschränken.
Informationwww.fakuma-messe.de
