Feintool: Geschäfte ziehen an
Die Feintool Gruppe konnte ihr Gescäftsjahr mit einem operativen Gewinn abschliessen. Dies dank gutem Auftragsvolumen und konsequenter Kostendisziplin.
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Die Auftragslage der Feintool-Gruppe gestaltete sich zum Ende des Geschäftsjahr (30.9.2010) mit einer Erhöhung beim Auftragseingang um 67,2% auf CHF 424,7 Mio. und beim Auftragsbestand um 40,9% auf CHF 155,1 Mio. in allen Segmenten sehr erfreulich, wie das Unternehmen heute mitteilte. Mit CHF 373,6 Mio. hat die Feintool-Gruppe den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um deutliche 10,5% gesteigert. So erlebte das kurzfristige Serienteilegeschäft des Segments System Parts analog zum Aufschwung in der Automobilbranche seit Beginn des Geschäftsjahres eine rasante Erholung. Andererseits bereiteten die Nachwirkungen der Konjunkturschwäche im spätzyklischen Anlagengeschäft der Segmente Fineblanking Technology und Automation einen schwierigen Start ins Berichtsjahr. Obwohl ab dem dritten Quartal mit der wachsenden Zuversicht im Industriegütermarkt wieder rege Auftragseingänge verbucht werden konnten, erreichten diese Segmente den Vorjahresumsatz noch nicht. Positives BetriebsergebnisAufgrund des erhöhten Umsatzes, der verbesserten Bruttomarge von 34,6% und grosser Kostendisziplin resultierte ein positives Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 3,2 Mio. Finanzkosten in Höhe von CHF 10,5 Mio. und Steueraufwendungen von CHF 3,0 Mio. führten zu einem Konzernverlust der weitergeführten Bereiche von CHF -10,3 Mio., obwohl operativ auf allen Stufen und in allen Segmenten sowie Regionen erhebliche Fortschritte erzielt wurden. Die Auflösung nicht benötigter Restrukturierungsrückstellungen bei den nicht weitergeführten Bereichen reduzierte den Konzernverlust insgesamt auf CHF -2,2 Mio.
