Fraisa baut Stellen ab
Der Werkzeughersteller Fraisa SA hat kürzlich den Abbau von zirka 100 Stellen bekannt gegeben. Damit reagiert das Unternehmen auf die derzeit angespannte Wirtschaftslage. Im Rahmen der Umstrukturierung wird das Unternehmen noch 400 Mitarbeiter beschäftigen.
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Die Fraisa-Gruppe, führende Schweizer Herstellerin von Präzisionswerkzeugen, struktu-riert im Zuge der Wirtschafts-krise ihre Aktivitäten neu.Vor dem Hintergrund einer an-haltend tiefen Nachfrage nach Zerspanungswerkzeugen des Unternehmens und der Erwar-tung einer sich nur zögerlich er-holenden Maschinen- und Werkzeugindustrie, konzent-riert die Fraisa-Gruppe ihre schweizerischen Produktions- und Ausbildungsaktivitäten auf den Hauptstandort Bellach/SO.
Konzentration auf Bellach
Gewindebohrer, die bisher im basel-landschaftlichen Ober-dorf hergestellt wurden, wer-den künftig in Bellach/SO pro-duziert werden. Insgesamt werden durch die Zusammen-legung im Kanton Baselland 69 Stellen verlorengehen.Die Werkzeugaufbereitung der Fraisa-Gruppe, die bisher auch im bernischen Bärau durchgeführt wurde, wird künf-tig ausschliesslich im deutschen Willich/NRW ausgeführt wer-den. Insgesamt gehen in Bärau/BE 31 Stellen verloren.Im solothurnischen Bellach werden 12 Stellen abgebaut werden. Im Gegenzug wird die derzeitige Kurzarbeitsquote von heute 40 bis 60 Prozent auf 20 bis 30 Prozent reduziert wer-den, die Arbeitszeit also wieder 70 bis 80% betragen. Zwar ge-hen weitere Stellen durch die Verlagerung einzelner Aktivitä-ten von Bellach/SO ins ungari-sche Sarospatak verloren, aber gleichzeitig werden etwa im gleichen Umfang neue Stellen für die hinzukommenden Be-reiche Gewindetechnik und Nachschleiflogistik geschaffen werden.
