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Bedienoberfläche mit bekanntem «look and feel»
Es wurde streng darauf geachtet, dass die Bedienoberfläche des CNC-Modernisierungspakets das bekannte «look and feel» des ursprünglichen SNC-30-Betriebssystems beibehält. Dank der Programmierung von Eingabemasken in Kombination mit kundenspezifischen Steuermakros muss sich der Maschinenbediener nicht mit unbekannter CNC-Terminologie herumschlagen, sondern kann einfach Parameter wie etwa die Nutlänge oder die Menge an abzutragendem Material eintragen. Jede Maske ist kontextsensitiv aufgebaut, um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen.
Wird beispielsweise ein Schleifzyklus mit einer CBN-Scheibe (also einer Schleifscheibe aus kubischem Bornitrid) angewählt, so öffnet sich ein Ordner, in dem lediglich Optionen für herkömmliches Tiefschleifen und Nutenschleifen im Tiefschliff verfügbar sind – das Abrichten ist ausgeschaltet. Mit Hilfe der Software kann der Bediener bei manueller Steuerung der Maschine zudem die verschiedenen Positionen der X-, Y-, Z- und A-Achse beibringen (Teach-in-Verfahren): So lassen sich Schleifzyklen für verschiedene Schärfmaschinen schnell und einfach einrichten.
Für eine noch höhere Flexibilität umfasst die Anwendung zahlreiche Wälzfräser-Schleifmethoden, wie etwa den Materialabtrag in einer oder beiden Verfahrrichtungen des Schleifspindelstocks. Im Fall der gerade genuteten Wälzfräser wird das Werkstück nach dem Schärfen einer Nut sofort zur nächsten Nut weitergeschaltet, und der Schärfprozess beginnt von Neuem. Mit der «Dynamic-Operator-Funktion» (DynOp) des Flexium-CNC-Systems kann der Maschinenbauer im Taktzyklus des Lageregelkreises kundenspezifische Achskopplungen oder Kompensationen in Echtzeit realisieren. Beim Schärfen von spiralgenuteten Wälzfräsern ermöglicht das einzigartige DynOp-Feature die Synchronisation der Drehachse (A-Achse) mit der X-Achse, sodass die Schleifscheibe dem Schrägungswinkel präzise folgt.
Doppelte Genauigkeit – massive Produktivitätssteigerung
Die CNC-Retrofit-Lösung von North East Technologies bietet Zahnradherstellern auf lange Sicht bedeutende Vorteile, wie Harry Salverston erklärt: «Unser erstes SNC-30-Upgradeprojekt mit dem neuen Num-Paket haben wir 2011 durchgeführt, dabei ging es um die Modernisierung einer 2-Achsen-Maschine. Diese läuft seither absolut einwandfrei, und so konnte unser Kunde die Qualität des Fräserschleifens deutlich verbessern: Die Genauigkeit wurde mehr als verdoppelt und der Durchsatz um etwa 40 Prozent gesteigert. Zusammen mit Num haben wir das CNC-Modernisierungspaket weiterentwickelt, und uns liegen aktuell Aufträge zum Umbau von drei Maschinen vor, darunter eine Aufrüstung von zwei auf vier Achsen.» <<
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