Füllstandsschalter für fast alle Medien
Der neue Füllstandsschalter LBFS von Baumer ist eine preisgünstige und zuverlässige Alternative zu den Vibrations-Füllstandsschaltern. Auch bei trockenen oder zähflüssigen Substanzen erkennt das Gerät Füllstände. Zudem ist der Sensor unempfindlich gegenüber Strömung, Turbulenzen, Blasen- oder Schaumbildung sowie festen Schwebstoffen.
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Trotzdem kleben die klebrigen Medien am glatten, kompakten Sensor nicht an. Neben schnellen Füllprozessen ermöglicht der Sensor auch das Halten von Füllständen. Aber auch als Überlaufschutz, als Trockenlaufschutz von Pumpen sowie zur Mediumstrennung bei Öl-Wasser-Gemischen kann der Füllstandsschalter eingesetzt werden. Die Anwendungsbereiche sind dementsprechend vielfältig und reichen von Trinkwasser, Abwasser, Filterung über HLK, Hydraulik, Öl und Gas, Bioenergie bis hin zu Holzpellets, Getreidemühlen, Schienenverkehr und Pumpensystemen.
Der Sensor ist in einem kompakten, robusten und korrosionsbeständigen Edelstahlgehäuse untergebracht. Er kann mithilfe eines Telefonbandes abgedichtet werden und lässt sich mit dem Flex-Programmer 9701 einfach am PC konfigurieren. Durch die kurze Ansprechzeit von 0,2 Sekunden, arbeitet das Gerät auch bei schnellen Füllprozessen sehr zuverlässig. Zudem kann der Füllstandsschalter bei Betriebstemperaturen von -40 bis 115° C eingesetzt werden.
Der LBFS basiert auf der Frequenzhubtechnologie, wobei die vom Sensor ausgesendete Frequenz eine Phasenverschiebung durch das jeweilige Medium erfährt. Bei Kontakt mit einem Medium, das einen dielektrischen Wert außerhalb des festgelegten Bereichs aufweist, wird ein elektronisches Signal ausgelöst. Die hohe Empfindlichkeit über einen großen Messbereich für DK-Werte von 1,5 bis über 100 ermöglicht die Grenzwerterfassung von allen Arten von Pulvern, Granulaten und Flüssigkeiten. Selbst schwierige Substanzen wie Polyamidgranulat oder Papier werden zuverlässig erkannt. Zudem hat diese Technologie den Vorteil, dass sie keine vibrierenden Teile hat und unempfindlich gegenüber leitfähigkeits-, temperatur- oder druckbasierten Veränderungen ist.
