Generative Verfahren für die Medizintechnik

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Rapid Prototyping

Bauteile mit komplexen Geometrien können mittels generativer Verfahren wirtschaftlich und schnell in Metall oder Kunststoff produziert werden. Durch die frühe Anwendung dieser Technologien für Ergonomie- und Funktionsanalysen, Produktionsplanungen oder Marktabklärungen kann das Risiko bei Produktentwicklungen minimiert werden. Rapid heisst bei irpd im Normalfall 2-4 Arbeitstage ab Datenanlieferung (3D).

Rapid Manufacturing

Heute werden nicht mehr nur einzelne Prototypen, sondern direkt und ohne Werkzeug Kleinserien in Polyamid, Edel- und Warmarbeitsstahl, Titan oder Aluminium über generative Verfahren gefertigt. Je komplexer die Geometrie des Produktes ist, desto wirtschaftlicher wird mit Rapid Manufacturing (RM) produziert. Mit der Möglichkeit der RM-Methoden komplexeste Geometrien zu produzieren, erhält das Thema «Leichtbauweise» eine neue Dimension

Reverse Engineering

Formschönheit, Haptik und Ergonomie werden immer häufiger zum entscheidenden Kriterium in der Produktentwicklung. Mit dem 3D-Scannen von Oberflächen physischer Modelle und Objekte erhält der Designer und Produktentwickler Zugang zu natürlichen, ergonomischen Formen, die direkt zu Produktionsdaten verarbeitet oder im CAD mit konstruierten Daten kombiniert und weiterverwendet werden können.

Medical Manufacturing

Computer-Tomographie (CT)- oder Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)-Daten werden in dreidimensionale Volumenmodelle transformiert. Diese können anschliessend zum Beispiel mit dem SLS- oder dem SLM-Verfahren zu Kunststoff- oder Metallmodellen verarbeitet werden. Mögliche Anwendungsfelder sind Modelle für die präoperativen Planungen oder patientenspezifische Implantate.

Die Kompetenzgruppe Medical Manufacturing (MM) der inspire AG fördert den medizintechnischen und klinischen Einsatz der generativen Verfahren und unterstützt Ärzte mit Engineering und Visualisierungsmethoden bei der Entwicklung von medizinaltechnischen Produkten und OP-Methoden mit folgendem Angebot:

- Modelle für die präoperative Planung

- Visualisierung für präoperative Planung

- Prototypen für Funktionstests und Kadaverversuche

- Unterstützung in der Entwicklung neuer Implantate und Instrumente

- patientenspezifische Implantate (R&D).

Mit der Durchführung des 2. Forums «Meet the Expert, Rapid Prototyping & Rapid Manufacturing in der Medizintechnik» machen Medical Cluster und die inspire AG auf die vielseitigen Möglichkeiten in der Medizintechnik und der Klinik aufmerksam.