Georg Fischer präsentiert Zukunftstechnologien

Redakteur: Redaktion SMM

Georg Fischer hat trotz des wirtschaftlichen Abschwungs im letzten Jahr das Innovationstempo hoch gehalten. Der Konzern hat die notwendigen strukturellen Anpassungen gezielt genutzt, um auch die Forschungs- und Entwicklungsbereiche stärker auf die neuen Märkte auszurichten. Die Innovationen wurden am Technology Day Journalisten in Schaffhausen präsentiert.

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Der schonende Umgang mit der Ressource Wasser und die Reduktion von CO2-Emissionen gehören wohl zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Auch der Georg Fischer Konzern trägt dieser Entwicklung Rechnung, denn er verfügt in diesen Bereichen über zukunftsorientierte Lösungen. Die Märkte von GF verschoben sich in den letzten beiden Jahren in Richtung der Wachstumsmärkte, insbesondere nach Asien. „Diese veränderten Bedingungen“, erklärte Yves Serra, CEO von Georg Fischer, „erfordern lokale Produktion, aber auch eine dezentrale Forschung in den neuen Märkten. Wir entwickeln unsere Produkte zunehmend dort, wo unsere Kunden sind.“Wasser und Energie einsparenGF Piping Systems entwickelt laufend neue Lösungen zur Einsparung von Wasser. Die Unternehmensgruppe ist heute der führende Hersteller von absolut dichten Kunststoff-Rohrleitungssystemen. GF Piping Systems führte dieses Jahr neue Armaturen auf dem Markt ein, die den Durchfluss steigern und Energie einsparen sowie neue Sensoren, die die Qualität des Wassers kontrollieren.Die Ingenieure der Unternehmensgruppe entwickeln zudem Anwendungen zur Abscheidung von CO2, das von der Industrie ausgestossen wird. Anlagen mit speziell entwickelten Rohrleitungen ermöglichen ein rasches Wachstum von Algen, welche CO2 binden und aus denen Biodiesel hergestellt werden kann – eine mögliche Antwort auf eine der wichtigsten Umweltfragen derzeit.Bionik setzt Gussteile im Automobilbau auf SchlankheitskurGF Automotive ist dank einer engen Beziehung zu den Kunden stark in die Entwicklung von leichteren Gussteilen eingebunden. Die neuen Bionik-Designs imitieren natürliche Strukturen. Sie bleiben bei geringerer Dicke genauso stabil. Dieses Verfahren benötigt weniger Material und die Teile werden bis zu 25 Prozent leichter. Gussteile mit dieser Technologie werden in den Autos europäischer Hersteller bereits installiert.Ein weiteres Forschungsfeld sind Komponenten für Hybrid- und Elektroautos, wovon die ersten bereits im Einsatz sind.