Gildemeister erzielt positives Ergebnis
Der Gildemeister-Konzern konnte trotz schwierigen Marktbedingungen 2009 ein positives Ergebnis erzielen. Für 2010 sieht der Werkzeugmachinenbauer noch keine starke Verbesserung des Geschäftsverlaufs.
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Die Wirtschaftskrise hat den weltweiten Werkzeugmaschinenmarkt stark getroffen. Die globale Nachfrage sank um 30%, in Deutschland um 60%. Auch Gildemeister konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen: Der Auftragseingang war um 39% rückläufig und erreichte 1.145,9 Mio € (Vorjahr: 1.882,0 Mio €). Der Umsatz sank um 722,8 Mio € (-38%) auf 1.181,2 Mio € (Vorjahr: 1.904,0 Mio €); ein höherer Rückgang konnte durch den guten jahresanfänglichen Auftragsbestand vermieden werden.Als Folge des geringeren Umsatzes war die Ertragslage deutlich rückläufig: Das EBIT reduzierte sich um 80% und belief sich auf 32,4 Mio € (Vorjahr:158,2 Mio €).Der Jahresüberschuss im Konzern betrug 4,7 Mio € (Vorjahr: 81,1 Mio €).Für das laufende Jahr gibt sich der Gildemeister-Konzern vorsichtig optimistisch. Gemäss Angaben des Unternehmens verläuft der Auftragseingang zu Jahresanfang erwartungsgemäss noch verhalten, aber mit steigender Tendenz. Das Unternehmen verzeichnet ein zunehmendes Investitionsinteresse bei den Werkzeugmaschinen. Mit einem Auftragseingang von 58,5 Mio € und 292 verkauften Maschinen erhält der Konzern damit zu Jahresbeginn erste positive Impulse. Die Belebung beim Auftragseingang wird sich jedoch erst zeitverzögert auf den Umsatz auswirken. Für das erste Quartal geht man daher von einem negativen Ergebnis aus.Für 2010 sieht Gildemeister aber noch keine markante Verbesserung des Geschäftsverlaufs. Erst ab 2011 geht der Werkzeugmaschinenbauer von einer nachhaltigen Erholung aus.
