Gildemeister sieht Trendwende
Die Erholung Weltwirtschaft lässt auch die Werkzeugmaschinennachfrage steigen. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch bei Gildemeister im dritten Quartal wider: Die Trendwende im Kernsegment Werkzeugmaschinen ist beim Auftragseingang erreicht und das Ergebnis (EBT) ist im dritten Quartal erstmals wieder positiv ausgefallen.
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Das 3. Quartal brachte die WendeDer Umsatz erreichte im dritten Quartal 329,5 Mio € (+40%; Vorjahr: 235,0 Mio €) und verlief damit plangemäss besser als in den Vorquartalen, die durch den geringen Vorlauf im Werkzeugmaschinengeschäft gekennzeichnet waren. In den ersten neun Monaten lag der Umsatz mit 858,4 Mio € auf dem Vorjahresniveau (847,7 Mio €). Im vierten Quartal soll gemäss Aussagen des Unternehmens eine signifikante Umsatzsteigerung erfolgen. Die Auslandsumsätze erhöhten sich um 11% auf 513,9 Mio €; die Inlandsumsätze gingen um 10% auf 344,5 Mio € zurück. Die Exportquote betrug 60% (Vorjahreszeitraum: 55%).Der Auftragseingang erreichte im dritten Quartal 362,3 Mio € (+53% zum Vorjahresquartal: 237,5 Mio €). In dem Kerngeschäft „Werkzeugmaschinen“ konnte der Auftragseingang mit +67% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden. Zum 30. September 2010 erreichte der Auftragseingang die 1-Mrd-Euro-Marke; er stieg um 24% bzw. 195,6 Mio € auf 1.013,8 Mio € (Vorjahr: 818,2 Mio €). Im Berichtszeitraum stieg der Auftragseingang insbesondere im Inland; die Bestellungen erhöhten sich deutlich um 64% auf 401,8 Mio € (Vorjahr: 244,8 Mio €). Die Aufträge aus dem Ausland nahmen um 7% auf 612,0 Mio € zu (Vorjahr: 573,4 Mio €). Der Auslandsanteil betrug 60% (Vorjahr: 70%).Die ErtragslageDie Ertragslage des Konzerns entwickelte sich wie folgt: Im dritten Quartal ist es gelungen, wieder ein positives Quartalsergebnis (EBT) zu erwirtschaften. Das EBITDA erreichte 25,5 Mio € (Vorjahr: 4,1 Mio €), das EBIT war mit 18,4 Mio € positiv (Vorjahr: -3,1 Mio €). Das EBT betrug 8,1 Mio € (Vorjahr: -8,1 Mio €). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 5,4 Mio € (Vorjahr: -5,2 Mio €). Über den Zeitraum der letzten 9 Monate konnte jedoch noch kein positives Ergebnis erreicht werden: Das EBT betrug -18,3 Mio € (Vorjahr: 7,0 Mio €). Der Konzern weist zum 30. September 2010 ein Ergebnis nach Steuern von -13,6 Mio € aus (Vorjahr: 4,5 Mio €).
