go und ineltec mit 450 Ausstellern am Start

Redakteur: Redaktion SMM

Trotz schwieriger Bedingungen gehen die beiden Messen go und ineltec wie geplant am kommenden 1. September in Basel zuversichtlich an den Start. Während der vier Messetage wird die go, die Technologiemesse für Automatisierung und Elektronik, trotz signifikantem Ausstellerrückgang einen attraktiven Mix an Produkten und Dienstleistungen präsentieren. Weniger Ausstellereinbussen verzeichnet die zeitgleich stattfindende ineltec, wichtiger Branchentreffpunkt für Gebäudetechnik und Infrastruktur.

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joe. Das Messe-Duo go/ineltec geht vom kom-menden 1. bis 4. September mit deutlich weniger Ausstellern als 2007 an den Start. Auf der go präsentieren rund 250 Unternehmen Systeme, Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen der industriellen Automatisierung und Elektronik. Im Vergleich zur Vormesse im Jahr 2007 ist die Anzahl der Aussteller um rund 50% zurückgegangen, insbesondere fehlen an der diesjährigen Veranstaltung auch etliche grosse Firmen.

Deutlich besser schlägt sich dagegen die ineltec, rund 200 Aussteller werden an diesem Branchentreffpunkt dabei sein. Im Vergleich zur Vormesse 2007 findet hier eine Angebotsverkleinerung von rund 10% statt.

go trotz Verkleinerung attraktiv

Trotz signifikanter Reduktion werden die Aussteller einen breiten Querschnitt aus dem Umfeld der Industrieautomation zeigen. Das diesjährige Angebot spiegelt laut Messeleitung die momentane Situation in der Branche wider. Das Ausstellungsangebot umfasst im Wesentlichen:

- Steuerungssysteme

- Antriebstechnik

- Sensorik

- Robotik- und Handlingsysteme

- Fluidtechnik

- Produktionsmanagement

- Engineering in der Automation

- Elektronik

- Mess- und Prüftechnik

- Fachwissen

Die Veranstalterin ist überzeugt, dass gerade jetzt das Marketinginstrument Messe bei den zielrelevanten Besuchergruppen eine grosse Wichtigkeit hat, da in Entwicklung und Produktion heute die Weichen für die Zeit nach der Krise gestellt werden müssen. Das erhöhte Bedürfnis der Besucher nach effizienten Informations- und Kontaktmöglichkeiten dürfte somit der Messe zugute kommen.

«Die Besucher, die vorwiegend aus der industriellen Automation, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Prozessautomation und Engineering kommen, werden die Messe als Informations- und Kontaktplattform nutzen, sagt etwa René Brugger, Präsident swissT.net, Vertreter des wichtigsten Verbandes auf Seiten der Aussteller. «Denn der Informationshunger in der Automationsbranche ist derzeit gross. Gerade jetzt nimmt man sich die Zeit nach neuen Lösungen zu suchen. Hält dies weiter an, gehen wir davon aus, dass die Messe gegenüber früheren Jahren überdurchschnittlich gut besucht wird. Die Aussteller könnten also durchaus eine positive Überraschung erleben», kommentiert er weiter.