Hannover Messe: Bestes Ergebnis seit Jahren
>> Nach fünf sehr erfolgreichen Messetagen schloss am 8. April die Hannover Messe 2011 mit ihrer besten Aussteller- und Besucherbilanz seit zehn Jahren. Mehr als 6500 Aussteller aus 65 Ländern und über 230 000 Besucher wurden auf dem weltweit bedeutendsten Technologieereignis registriert, signifikant mehr als in den letzten Jahren. Besonders deutlich zugelegt hat der Besucherzustrom von ausserhalb Deutschlands.
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Die ausstellenden Unternehmen waren angesichts der positiven Konjunkturprognosen mit hohen Erwartungen nach Hannover gekommen. Sie wurden nicht enttäuscht. Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) kommentierte am letzten Messetag den Verlauf der weltgrössten Industrieschau so: «Bei den Maschinen- und Anlagenbauern herrschte auf der Hannover Messe 2011 eine äusserst optimistische Stimmung.
Der überaus gute Start ins Jahr 2011 der Maschinenbauindustrie war auf der Messe deutlich zu spüren», so Hesse. Und Dr. Wolfram von Fritsch, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, doppelte alsbald nach: «Die Industrie hat in Hannover den Konjunktur-Turbo zugeschaltet.» Insgesamt kamen deutlich mehr als 230 000 Besucher zur Messe. Im Vergleich zur Veranstaltung 2009 (210 000 Besucher) entspricht dies einem Zuwachs von rund 10 % (Im 2010 war die Messe durch die massiven Behinderungen des Luftverkehrs durch Vulkanasche arg dezimiert worden). Etwa 60 000 Besucher und damit über ein Drittel mehr als im Jahr 2009 kamen dieses Jahr aus dem Ausland. Auch in den über 60 Foren wurden so viele Besucher registriert wie noch nie, etwa 30 % mehr als 2009.
Energieeffizienz und Energietechnologien im Zentrum
Auf der diesjährigen Messe konnten sich Besucher unter vielem anderen über die gesamte Bandbreite aktueller Energietechnologien informieren. Energiethemen zogen sich wie ein roter Faden durch die ganze Veranstaltung und spiegelten sich auch in den Diskussionen auf den Foren wider, so beispielsweise auf dem Power Plant Technology Forum oder dem Brennstoffzellen Public Forum. Die auf Energie bezogenen Leitmessen Power Plant Technology und die Wind, aber auch die Energy mit ihrem Gemeinschaftsstand Brennstoffzellen wurden als ein grosser Erfolg der diesjährigen Hannover Messe gewertet.
Das interpretierte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems so: «Das hängt natürlich auch mit den guten bis sehr guten Zukunftsaussichten für Energietechnologien zusammen. Der weltweite Bedarf an Energie und Stromerzeugungskapazitäten wird weiter steigen und damit verbunden auch die Nachfrage nach neuen, innovativen und klimafreundlichen Technologien.»
Der sich anbahnende Umbau der Energieversorgung bietet auch dem Maschinen- und Anlagenbau hervorragende Perspektiven. «Wie auch immer die Diskussion über den zukünftigen Energiemix ausgeht, die Energieanlagenbauer haben für die gesamte Palette der Energieversorgung hocheffiziente Technologien zur Verfügung», so Herdan.
Highlights der einzelnen Leitmessen
Die insgesamt 13 parallel stattfindenden Fachmessen zeigten einen umfassenden Querschnitt durch nahezu alle relevanten Technologien der industriellen Wertschöpfungskette. Im Folgenden Eindrücke aus einzelnen Fachmessen.
Industrial Automation
Die Leitmesse für Prozessautomation, Fertigungsautomation und Systemlösungen stiess bei den Besuchern augenscheinlich auf reges Interesse. Besonders gefragt waren ganzheitliche Automatisierungslösungen für die industrielle Fertigung, auf grosses Interesse stiess auch das Forum «Energieeffizienz in Industriellen Prozessen».
Der Bereich Fertigungsautomation repräsentierte die gesamte Bandbreite aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Robotik, ergänzt durch Themen der produktionsnahen IT. Im Forum Industrial IT wurden entsprechende Themen erstmalig dargestellt.
Darüber hinaus zeigten Aussteller neue mobile Roboterlösungen, die sowohl für den Einsatz in der industriellen Produktion, in öffentlichen Bereichen und im Dienstleistungssektor geeignet sind. So beispielsweise Flugroboter, automatische Reinigungssysteme für Photovoltaikanlagen oder fahrerlose Transportsysteme.
Motion, Drive & Automation (MDA)
Auf der MDA präsentierten sich die Branchen der elektrischen und mechanischen Antriebstechnik sowie Pneumatik und Hydraulik. Die meisten führenden Hersteller waren vor Ort und zeigten unter anderem energieeffiziente Getriebe, Getriebeteile wie etwa Zahnräder, Wälzlager, Kupplungen, Bremssysteme sowie Hydropumpen, -motoren und -getriebe. Ein besonderes Highlight war das MDA-Forum in Halle 24. Dort standen Themen wie Energieeffizienz in industriellen Prozessen, Antriebstechnik für Windenergieanlagen, Dichtungstechnik und Condition Monitoring Systems im Mittelpunkt. Erkennbar waren Synergieeffekte der MDA zu den benachbarten Leitmessen Wind und Mobilitec. Letztere bietet den Herstellern von elektrischen Antriebstechnologien neue Perspektiven im Zukunftsmarkt Elektromobilität. Die nächste MDA findet erst wieder 2013 statt.
Energy
Energiethemen standen auf der diesjährigen Messe ganz generell im Zentrum. Auf der Energy, der angeblich weltweit grössten Energietechnologiemesse, wurden Techniken zur Erzeugung konventioneller und regenerativer Energien sowie Übertragungs- und Verteilungstechnologien gezeigt. Begleitet wurde diese Messe von zahlreichen Sonderveranstaltungen und Foren. Beispielsweise diskutierten auf dem «Life Needs Power Forum» Experten aktuelle Themen und Trends. Erkennbar war unter anderem, dass die sogenannten Smart Grids unerlässlich sind für das verstärkte Einbinden der erneuerbaren Energien ins Stromnetz.
Das Ausstellungsspektrum des Segments Renewables reichte von Bioenergien über Photovoltaik bis hin zu Solar- und Geothermie. Ein Highlight war auch der Gemeinschaftsstand Wasserstoff + Brennstoffzellen. Dort interessierten sich die Besucher vor allem für Brennstoffzellen-Fahrzeuge.
Power Plant Technology
Die Plattform für Kraftwerksplanung, -bau, -betrieb und -instandhaltung zog die Aufmerksamkeit der Besucher insbesondere vor dem Hintergrund einer von der Politik angestrebten Energiewende auf sich. Aussteller präsentierten Lösungen für das Kraftwerk der Zukunft sowie Konzepte für Bau, Betrieb und Instandhaltung thermischer Kraftwerke. Der Veranstaltungsrhythmus der beiden Leitmessen Power Plant Technology und Wind wird auf Wunsch der Aussteller zukünftig gekoppelt.
Wind
Seit ihrem Start vor zwei Jahren hat sich diese Leitmesse bereits zum internationalen Branchentreffpunkt entwickelt. Der Erfolg der Erstveranstaltung wurde in diesem Jahr noch deutlich überboten. Die meisten führenden Anlagenhersteller, Komponenten- und Serviceanbieter, Installationsbetriebe, Betreiber und Projektfinanzierer waren hier vertreten. Die nächste Wind findet erst wieder 2013 (Zwei-Jahres-Rhythmus) statt.
Mobilitec
Hier drehte sich alles um das Zukunftsthema Elektromobilität. Hersteller von hybriden und elektrischen Antriebstechnologien, Batterieproduzenten und Anbieter von alternativen Mobilitätstechnologien fanden hier eine ideale Plattform zum Austausch und zum Anbahnen von Geschäftskontakten. Im Mobilitec-Forum diskutierten Experten aus Industrie, Politik und Wissenschaft die technologischen Herausforderungen sowie die wirtschaftlichen Chancen dieser Zukunftstechnologie. Auf dem Freigelände hatten Besucher zudem Gelegenheit, Elektrofahrzeuge aller Art selber zu testen.
Digital Factory
Das Ausstellungsspektrum wurde geprägt durch innovative IT-Lösungen rund um die industrielle Entwicklung und Fertigung. Die Besucher fragten zunehmend nach Software-Tools zur Zusammenarbeit über unterschiedliche Standorte und Fachdisziplinen hinweg. Auch das Bedienen von mobilen Endgeräten wurde in diesem Jahr im Umfeld des Engineering thematisiert.
Gut besucht waren die Sonderschau «RapidX» mit der «Festo Fast Factory», welche die digitale Prozesskette vom Konzept eines Produktes über seine Entwicklung bis hin zur Fertigung live darstellte, sowie auch die zweitägige MES-Tagung mit dem Thema «MES in der Praxis – Prozesse effizienter machen».
Com Vac
Für Hersteller von Kompressoren und Drucklufttechniksystemen sowie von Vakuumanlagen und -pumpen ist diese alle zwei Jahre stattfindende Leitmesse wichtigster internationaler Branchentreff. Auch hier war das Thema Energieeffizienz allgegenwärtig. Innovative Druckluft- und Vakuumtechniken sind bei modernen Produktionsprozessen ideale Mittel für energie- und kosteneffektive Lösungen.
Industrial Supply
Leichtbautechnologien sowie material- und energieeffiziente Zulieferlösungen standen im Mittelpunkt der ehemals Subcontracting genannten Leitmesse. Zahlreiche Aussteller bestätigen, dass die gute konjunkturelle Lage nun auch die Zulieferer erreicht hat. Grosse Aufmerksamkeit erhielt das Werkstoff-Forum «Intelligenter Leichtbau» mit einzelnen Thementagen, beispielsweise zu Keramik/Leichtbaustrukturen, Leichtmetallen und Verbundwerkstoffen. Die «Suppliers Convention» war ein ebenfalls stark besuchtes Forum. Im Blickpunkt standen hier Materialien, Technologien, Prozesse und Produkte der Zukunft. Vorträge zu Themen wie Fahrzeugbau/Elektromobilität und Smart Energy/Energieeffizienz waren erwartungsgemäss gut frequentiert. Reale wie auch Zukunftsszenarien rund um Leichtbautechnologien und -materialien präsentierte ausserdem auch die Solutions Area.
Coil Technica
Hier präsentierte sich zum zweiten Male die Zulieferbranche der Elektroindustrie. Über 100 namhafte Hersteller von Spulen, Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren zeigten ihre Innovationen. Die Bedeutung von erneuerbaren Energien für die Elektroindustrie, die Chancen der Elektroindustrie im Bereich Automotive sowie die Effizienzsteigerung elektrischer Maschinen standen im Fokus. Auch das Anwenderforum verzeichnete einen starken Besucherzulauf.
Surface Technology
Die Oberflächentechnik präsentierte sich in starker Verfassung. Die Verleihung des Hermes Award an die Oberflächentechnik-Firma Krautzberger GmbH stand als Referenz für die Innovationskraft der gesamten Branche. Anlagentechnik zur effizienten Nutzung von Energie und anderen Ressourcen war stark gefragt. Intelligente Konzepte der Anlagentechnik für niedrige Lebenszykluskosten standen im Fokus. Das Forum Surface Technology präsentierte Innovationen der Oberflächentechnik für Glas und Keramik, Polymere, Metall und Holz. Auch im Forum spielten Energie- und Ressourceneffizienz eine grosse Rolle.
Micro Nano Tec (ehemals Micro Technology)
Die Aussteller zeigten neue Hightech-Anwendungen aus den Bereichen Mikro- und Nanotechnologie sowie Laser in der Mikromaterialbearbeitung. Beispielsweise war Energy Harvesting für energieautonome Systeme ein wichtiges Thema. Über aktuelle Trends tauschten sich Experten auf dem Forum «Innnovations for Industry» aus.
Research & Technology
An den gut frequentierten Messeständen war Technologietransfer das beherrschende Thema. Neue Ideen aus der Forschung, neue technologische Entwicklungen sowie Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft standen im Mittelpunkt. Von besonderem Interesse waren erwartungsgemäss die neuesten Erkenntnisse in den Bereichen Mobilitätstechnologien, Energieforschung und Ressourceneffizienz. Einen Blick in die Zukunft wagten Politik, Wirtschaft und Wissenschaft anlässlich der Night of Innovations unter der Überschrift «Metropolitan Solutions – Lösungen für die Stadt von morgen».
Robotics Award prämiert robotergestützte Lösungen
Ziel des Robotics Awards ist, Unternehmen eine geeignete Plattform zu bieten, wo diese ihre innovativen Robotiklösungen vorstellen und sich national wie international Aufmerksamkeit verschaffen können. Insgesamt waren drei Firmen für den Award 2011 nominiert. Der erste Preis für angewandte Roboterlösungen ging an die Firma IBG Automation GmbH aus Neuenrade (D). Prämiert wurde das Projekt «Assembly on the fly», bei dem es sich um eine automatisierte Frontend-Montage im Fliessbetrieb handelt. Dabei wird mit einem Roboter das PKW-Frontend aus der Bereitstellungsposition entnommen und im Fliessbetrieb an der Karosserie montiert. Für die Jury war das entscheidende Kriterium für den ersten Platz der technische Nutzen für den Anwender.
Mit dem zweiten Platz wurde die Firma TOX Pressotechnik GmbH & Co. KG aus Weingarten für ihre robotergeführte Fügezange zum Setzen von Vollstanznieten in ultra-hochfeste Werkstoffe ausgezeichnet. Mit der neuen Verbindungstechnik-Alternative lassen sich Vollstanznieten unterschiedlicher Länge in hochfeste Werkstoffe setzen. Aus Sicht der Jury hat das Verfahren einen hohen wirtschaftlichen Nutzen und eröffnet neues Potenzial im industriellen Leichtbau. Den dritten Preis erlangte die Firma Fer-Robotics Compliant Robot Technology GmbH aus Linz. Das Unternehmen hatte den aktiven Kontaktflansch «Handcraft Power Kit» eingereicht, ein aktiv gesteuertes Element zwischen Roboter und Werkzeug, das Widerstand fühlen und aktiv steuern kann.
Hermes Award 2011 geht an Krautzberger GmbH
Der Hermes Award, einer der international renommiertesten Technologiepreise, geht an die Firma Krautzberger GmbH in Eltville (D). Ausgezeichnet wurde das Unternehmen der Oberflächentechnik für ein innovatives Dampfspritzverfahren. Dabei wird die derzeit zum Einsatz kommende Druckluft zum Spritzen durch Dampf ersetzt. Die Verwendung von Dampf als Zerstäubermedium für Lacke, Kleber und Glasuren ist bisher einmalig. Das Spritzbild wird durch den Einsatz von Dampf homogener, der Overspray reduziert sich, sodass der Material- und Energiebedarf deutlich reduziert werden. Ausserdem wird der Trocknungsprozess verkürzt und die damit verbundenen Energiekosten minimiert, so dass insgesamt ein wichtiger Beitrag zur umweltfreundlichen Produktion geleistet wird.
Neben der Krautzberger GmbH waren folgende Unternehmen nominiert: Fer Robotics Linz, Omega Air Ljubljana, Tailorlux Steinfurt sowie Wenglor Sensoric Tettnang.
Partnerland Frankreich überzeugte
Rund 220 französische Unternehmen, Laboratorien und Regionen aus Frankreich präsentierten sich auf der Messe, die meisten von ihnen zogen zum Messeschluss eine positive Bilanz. Herzstück des Auftritts war der «Espace Prestige France» in Halle 13. Neben Citroën und EDF nahm auch OSEO, die Agentur für Innovationsförderung, teil. Arthur Toscan du Plantier, Head of International Coordination des französischen Energieversorgers EDF, schätzt die Bedeutung der Hannover Messe als Plattform für die internationale Geschäftsentwicklung seines Unternehmens: «Wir haben die Messe vor allem genutzt, um Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorzustellen, die zu einer verbesserten Klimabilanz und zu höherer Energieeffizienz führen. Diese Projekte haben wir zusammen mit dem gemeinsamen Energieforschungsinstitut von EDF und der Karlsruher Universität entwickelt und vorangetrieben.» Eines von vielen deutsch-französischen Projekten, die in Hannover vorgestellt wurden.
Einzelne Projekte konnten bereits im vergangenen Jahr angestossen und dieses Jahr intensiviert werden. Ein Baustein der beeindruckenden deutsch-französischen Forschungslandschaft sind gemeinsame Projekte der Fraunhofer Institute und der Instituts Carnot: Rund 13 000 Forscher arbeiten auf beiden Seiten. Beide Nationen unterstützen ihr Institut jeweils mit rund 1,3 Milliarden Euro.
Ausblick
Für die vom 23. bis 27. April stattfindende Hannover Messe 2012 wurden einige wesentliche Neuheiten angekündigt:
Sonderschau Metropolitan Solutions wird erweitert
Die 2011 erstmals durchgeführte Sonderschau Metropolitan Solutions soll erweitert werden, denn die Resonanz war offenbar überwältigend. Die Industrie bietet schon jetzt zahlreiche konkrete Antworten auf die drängenden Fragen der Urbanisierung, die Hannover Messe ist nach Ansicht der Messeleitung der beste Platz für dieses Thema.
Industrial Green Tec – neue Leitmesse
Die produzierende Industrie fokussiert mehr denn je auf nachhaltige Lösungen im Bereich von Energie- und Materialeffizienz entlang der gesamten Produktionskette. Bereits jetzt zeichnet sich hier eine zunehmende Nachfrage nach Dienstleistungskonzepten und Lösungen ab.
Nun schafft die Hannover Messe mit der neuen Leitmesse Industrial Green Tec eine neue Plattform für sämtliche Umwelttechnologien entlang der industriellen Wertschöpfungskette. Besucher werden die Gelegenheit erhalten, sich branchenübergreifend über technische Lösungen in diesem wichtigen Sektor zu informieren. Ausstellungsschwerpunkte werden sein: Kreislaufwirtschaft und Entsorgung, technische Massnahmen zum Gewässer-, Boden- und Lärmschutz, Verfahren zur Verminderung der Luftverschmutzung, Techniken für eine effektive Nutzung erneuerbarer Energien und Materialien sowie die messtechnische Erfassung und Überwachung von Umweltparametern und Schadstoffen. <<
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