Hilti bremst Umsatzrückgang

Redakteur: Redaktion SMM

Die Hilti Gruppe konnte in den vergangenen vier Monaten den Umsatzrückgang weiter abschwächen. Wie das Unternehmen mitteilte, scheint der Tiefpunkt durchschritten zu sein und der Umsatz hat sich auf tiefem Niveau stabilisiert.

Insgesamt resultierte aus dem schwierigen Geschäftsjahr 2009 ein Umsatz von CHF 3’846 Mio. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Abnahme um CHF 854 Mio. bzw. 18%. Betrachtet man die Absatzmärkte von Hilti konnten sich einzig die Märkte in Asien/Pazifik und im deutschsprachigen Raum dem allgemeinen Abwärtstrend entziehen. In diesen Regionen blieben die Umsäzte konstant. Rückläufig war die Entwicklung insbesondere in den von der Krise stark betroffenen Gebieten Nordamerika, Osteuropa, Spanien, Teilen Nordeuropas und dem Nahen/Mittleren Osten. Zwar zeichnen sich auch in diesen Ländern erste Stabilisierungstendenzen ab, jedoch bleibt die Lage vorerst unsicher.„Angesichts des massiven Einbruchs der globalen Baumärkte präsentiert sich der Gruppenumsatz im Rahmen der Erwartungen und damit besser als der Markttrend“, kommentiert CEO Bo Risberg das Umsatzergebnis. Für das laufende Jahr erwartet die Hilti Gruppe ein weiterhin schwieriges Umfeld mit einer weltweit rückläufigen Baukonjunktur und Umsätzen, die in etwa auf dem Niveau von 2009 liegen werden.