Hilti leidet unter schwacher Baukonjunktur
Der massive Abschwung der weltweiten Baukonjunktur hat sich deutlich negativ auf das Geschäftsergebnis 2009 der Hilti Gruppe ausgewirkt.
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Wie das Unternehmen mitteilte ging der Umsatz auf CHF 3845 Mio. (-18%) zurück, das Betriebsergebnis sank auf CHF 172 Mio (-62%) und der Reingewinn auf CHF 78 Mio. (-68%).Das zu Beginn des Jahres aufgesetzte Stabilisierungsprogramm zeigte bis Ende 2009 Wirkung: Die Kosten sanken um 11 Prozent und der Stellenabbau verlief mit einer Reduktion um rund 1500 Stellen (7%) planmässig. Die erfolgreiche Umsetzung des Programms bewirkte eine gute Entwicklung des operativen Cashflows von CHF 437 Mio. auf CHF 487 Mio. sowie des freien Cashflows auf CHF 136 Mio. Dabei wurde trotz des schwierigen Geschäftsverlaufs weiterhin in strategisch wichtige Bereiche investiert. Nahezu unverändert hoch waren z. B. die Ausgaben für Forschung und Entwicklung mit CHF 182 Mio. (Vorjahr: CHF 189 Mio.). Zudem wurde der Ausbau der Werksstruktur vorangetrieben und im Herbst 2009 einneues Werk in Mexiko eröffnet. Auch zwei kleinere Akquisitionen in Australien und USA konnten im vergangenen Jahr getätigt werden.
