Hohe Systemansprüche in der Strukturteilefertigung
Aircraft Philipp, erfolgreicher Dienstleister für Zerspanung in der Luft- und Raumfahrtindustrie, liefert Strukturteile für Flugzeugzellen und Triebwerke an alle wichtigen OEMs. Grossen Anteil am Erfolg hat Catia V5, das für den Zulieferer als Eintrittskarte in die Branche funktionierte. Die Software unterstützt das Unternehmen mit einem sehr grossen Funktionsumfang im NC-Modul und einer durchgängigen CAD/CAM-Prozesskette.
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1998 begann Rolf Philipp südlich des Chiem-sees damit, Motorsegler zu bauen und gründete die Firma Aircraft Philipp. Als dann das Fertigungsunternehmen 2001 neu als Dienstleister für Zerspanung ausgerichtet wurde, war schnell klar: Die Eintrittskarte in die Luft- und Raumfahrtindustrie war Catia V5.
Alle Fertigungsverfahren der Branche abgedeckt
Die Entscheidung, das 3D-CAD/CAM-Sys-tem flächendeckend einzusetzen, fiel nach einem Benchmark im Jahr 2002. Zu diesem Zeitpunkt war bereits abzusehen, dass Catia das führende Engineering-System in der Luft- und Raumfahrtindustrie werden wird - zum Beispiel hatte Airbus gerade entschieden, Catia V5 bei neuen Entwicklungsprojekten wie dem A380 einzusetzen.
«Catia V5 war 2002 das neueste und modernste System auf dem Markt», erläutert Joachim Schardt, Leiter der CAD/CAM-Dienstleistungen bei Aircraft Philipp. «Es war zu erwarten, dass eine grosse Breite an Funktionalität abgedeckt wird.» Das sei deshalb wichtig, weil man ein einziges CAD/CAM-System im Hause haben wolle, statt mehrere für unterschiedliche Spezialfälle. Das System bietet alle relevanten Fertigungstechnologien vom prismatischen Fräsen über die 3D-Flächenstrategien bis zum Fünfachsen-Simultanfräsen und auch das Drehen auf modernen Dreh/Fräszentren.
