Huber+Suhner spührt Aufwind
Das Geschäftsjahr 2009 verlief für die Huber+Suhner Gruppe zufriedenstellend. Vor allem im zweiten Halbjahr verlief der Geschäftsgang im Vergleich zum ersten Halbjahr erfreulicher.
Das Geschäftsvolumen, des in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätigen Unternehmens gab zwar merklich nach, mit einem Rückgang des Umsatzes von 17% auf rund CHF 630 Mio. und des Auftragseinganges von 14% auf rund CHF 649 Mio. Allerdings übertrafen sowohl Auftragseingang als auch Umsatz des zweiten Halbjahres die entsprechenden Werte der ersten Jahreshälfte. Wie das Unternehmen mitteilte, wird sich auch die Profitabilität gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 verbessern, da sich die tiefere Kostenbasis bereits positiv auf die Ertragskraft ausgewirkt hat.Deutliche Rückgänge musste Huber+Suhner in der Kommunikation sowie im Segment Automobil hinnehmen. Eine starke Entwicklung hingegen verzeichnete der Bahnenmarkt und ein regelrechter Boom der Bereich Solar .In den einzelnen Geschäftsbereichen wirkten sich diese Marktsituationen wie folgt aus: Die Hochfrequenztechnik, mit grösserem Anteil am Kommunikationsmarkt, stabilisierte sich im zweiten Semester, wenngleich auf deutlich tieferem Niveau als im Vorjahr. Die Fiberoptik hatte einen leichten Umsatzrückgang zu verbuchen, jedoch blieb der Auftragseingang über dem Umsatz. Die Niederfrequenztechnik erreichte im Umsatz dank eines eindruckvollen Schlussspurts und trotz negativer Kupfer- und Währungseinflüsse das hohe Vorjahresniveau.
