Implantate prozesssicher veredelt

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Transparenz der Prozessabläufe

Einer der Hauptvorteile aus der Zusammenarbeit mit Siemens ergab sich aus den Möglichkeiten von Totally Integrated Automation (TIA). Die Durchgängigkeit der Systeme und Komponenten und die Vermeidung unnötiger Schnittstellen bei TIA reduzieren die Komplexität der Automatisierungslösungund damit auch den Engineeringaufwand. Das Ergebnis ist eine hohe Transparenz der Prozessabläufe und

ein optimales Zusammenspiel aller Komponenten ? vom Controller über Bedienen und Beobachten, den Antrieben bis hin zum Prozessleitsystem.

Hans-Peter Keller: «Wir haben 10 Anlagen, die alle über einen Leitrechner miteinander kommunizieren. Der Vorteil dieser Lösung für den Bediener ist, dass er von jedem zugriffsberechtigten PC in der Firma aus auf die Anlage schauen und bei Bedarf über TC/IP in jeden laufenden Prozess

eingreifen kann. Dies ermöglicht es jederzeit, die Betriebsmannschaft im Problemfall zu unterstützen, kann aber auch für die Fernwartung genutzt werden.» Ebenfalls integriert in die Steuerungstechnik ist die Abwasserbehandlung ? einheikler Punkt bei Anlagen zur Oberflächentechnik.

Durch Alarmierung per SMS kann der verantwortliche Betriebsleiter auch hier schnell reagieren, wenn irgendetwas «aus dem Ruder läuft».

Volle Produktion vom ersten Tag weg

Ein entscheidender Vorteil war für die Firma KKS, dass sie mit TIA «alles aus einer Hand» erhielt, d.h einen Lieferanten mit einer Ansprechperson

für alle vernetzten Komponenten. Dies wirkt sich nicht nur auf die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Anlage positiv aus, sondern beschleunigte auch die Inbetriebsetzungszeit markant. Die neue Anlage war in der Lage, von einem Tag auf den andern voll zu produzieren, ohne Ausfälle und Anlaufschwierigkeiten. «Üblicherweise muss man bei solchen Anlagen mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen rechnen, während der halb produziert

und halb repariert wird. Diese Zeit stand bei dem äusserst straffen Terminplan des Projekts schlicht nicht zur Verfügung », erklärt Keller, und nennt die Meilensteine des Projekts: «Im August 2006 fiel der Entscheid für die neue Anlage, Anfang November war Projektstart und im Januar 2007 wurde mit der Produktion gestartet.» Information Siemens Schweiz AG Automation and Drives Freilagerstrasse 40, 8047 Zürich Tel. 0848 822 844, Fax 0848 822 855 automation.ch@siemens.com www.siemens.ch/automation EMO 2009: Halle

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