Uber, Google, Bell und Airbus In zehn Jahren das Flugtaxi bestellen

Autor: Sergio Caré

Airbus hat einen, Alphabet/Google hat einen, Uber wird bald einen haben, sogar die Deutschen und Chinesen haben einen: Fluggeräte zum Personentransport. Laut Uber-CEO Dara Khosrowshahi wird es in den nächsten zehn Jahren bereits der Fall sein.

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Airbus hat einen, Alphabet/Google hat einen, Uber wird bald einen haben, sogar die Deutschen und Chinesen haben einen: Fluggeräte zum Personentransport. Laut Uber-CEO Dara Khosrowshahi wird es in den nächsten zehn Jahren bereits der Fall sein. Im Bild Cora von Kitty Hawk Aero Company
Airbus hat einen, Alphabet/Google hat einen, Uber wird bald einen haben, sogar die Deutschen und Chinesen haben einen: Fluggeräte zum Personentransport. Laut Uber-CEO Dara Khosrowshahi wird es in den nächsten zehn Jahren bereits der Fall sein. Im Bild Cora von Kitty Hawk Aero Company
(Bild: Kitty Hawk Cora)

Seit vergangenem Jahr wissen wir, das Uber in Zukunft ihre Kunden nicht nur mit normalen Fahrzeugen am Boden, sondern auch mit fliegenden Taxen in geringer Flughöhe an ihr Reiseziel befördert will. Laut Uber-CEO Dara Khosrowshahi wird dies sehr bald der Fall sein. «In den nächsten zehn Jahren wird es Leute geben, die um Dallas (Texas/USA) herumfliegen», sagte Khosrowshahi auf der DLD Tech-Konferenz in München. Es war sein erster öffentlicher Auftritt in Europa seit der Übernahme des Postens als CEO beim Taxidienst im vergangenen Jahr.

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft?

Uber entwickelt seit letzten Jahr zusammen mit der NASA neue Verkehrskonzepte. Das Ziel der Zusammenarbeit ist der sichere und effiziente Betrieb von Robotik-Flugsystemen; also von autonomen Flugtaxis. Dafür arbeiten sie gemeinsam mit Flugzeugherstellern wie Bell sowie Infrastruktur- und Immobilienpartnern zusammen, um feste Routen zwischen den städtischen Drehkreuzen zu betreiben. Uber will ein Netzwerk aufbauen, dass Kunden einen Hochgeschwindigkeitsflug in und um Städte herum per Knopfdruck ermöglicht. Dies ist zumindest die Vision des Unternehmens vom letzten November. Schon 2020 will der Taxidienstleister die ersten Testläufe mit fliegenden Taxen in Dallas, Los Angeles und Dubai starten.

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Uber ist mit seinen Plänen zur Luft-Mobilität nicht alleine. Soeben zeigte die Firma Kitty Hawk wie sie in Neuseeland einen Transportdienst mit Fluggeräte aus eigener Entwicklung betreiben will. Das von Google-Mitgründer Larry Page finanzierte Unternehmen entwickelt derzeit ein kleines Passagier-Flugtaxi mit dem Namen Cora, dass senkrecht starten kann. CEO von Kitty Hawk ist Sebastian Thrun, der bei Alphabet das Projekt für autonomes Fahren leitete. Aber auch Airbus arbeitet an Fluggeräten die mit rein elektrischer Energie fliegen sollen. In Deutschland verfolgt die Firma Lilium ein ähnliches Konzept, die an einem Elektroflugzeug für fünf Personen arbeitet. Logisch, dass die Chinesen in diesem Technikwettrüsten mitmischen. In Dubai erprobt die Firma Ehang in diesem Jahr ebenfalls eine Art von Drohne, mit der eine einzelne Person befördern werden kann. Gut möglich also, dass Khosrowshahi mit seiner Vorhersage recht behalten könnte - sofern die Fragen der Rechtssicherheit geklärt sind.

Boden der autonomen Tatsache

Bevor Ubers Taxidienst in die Luft geht, gilt es den Boden unter den Füssen nicht zu verlieren. Weil der Aufwand für die Erstellung von 3D-Karten zu aufwendig und die Kosten für Sensoren immer noch zu teuer sind, wird es das völlig autonome Taxi erst in 10 bis 15 Jahre geben, so die Meinung von Khosrowshahi. Bis dahin exbandiert das Unternehmen weiter. Für London habe der Dienstleister bereits neue Pläne: «Sofern sie uns wieder reinlassen.» -sc-

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Über den Autor

 Sergio Caré

Sergio Caré

Redakteur Wirtschaft und Logistik, Redaktion SMM