Innovationskraftanalyse 2024 Innovationskraft: Strategien für die produzierende Schweizer Industrie

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Ist die Innovationsfähigkeit der Schweizer Industrie gefährdet? Trotz rückläufiger Beschäftigtenzahlen und Herausforderungen in Forschung und Entwicklung zeigt die neueste Analyse der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW in Zusammenarbeit mit Swissmem, dass zukunftsorientierte Investitionen Innovation in der Industrie fördern können. Es gilt, die Chancen zu erkennen und strategisch vorzugehen.

Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW hat in Zusammenarbeit mit Swissmem die Innovationskraft der produzierenden Schweizer Industrie analysiert. (Bild: Titelseite der Innovationskraftanalyse 2024).(Bild:  SATW)
Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW hat in Zusammenarbeit mit Swissmem die Innovationskraft der produzierenden Schweizer Industrie analysiert. (Bild: Titelseite der Innovationskraftanalyse 2024).
(Bild: SATW)

Die Innovationskraftanalyse 2024 ist eine Aktualisierung der gleichnamigen SATW-Studie aus dem Jahr 2021 und bestätigt die negativen Trends:

  • Der Stellenabbau in der produzierenden Industrie setzte sich nach einer kurzen Erholung in den Jahren 2018 und 2019 fort: Bei KMU ist im Schnitt jede 20. Stelle verschwunden. Im Tertiärsektor hingegen verzeichneten Firmen aller Grössen eine deutliche Zunahme bei der Anzahl der Stellen.
  • Der Trend, dass sich Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) bei immer weniger Firmen konzentrieren, setzte sich 2020 fort.
  • Im Aufwand-Ertrag-Diagramm bleibt der erwartete Zusammenhang zwischen erhöhtem Aufwand (Investitionen in F&E) und steigendem Ertrag (Umsatz mit neuen Produkten) vermehrt aus.
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Handlungsempfehlungen

Die folgenden Handlungsempfehlungen skizzieren Ansätze, die das Potenzial der Industrie fördern:

  • Matchmaking auf professioneller Innovationsebene: Dank Plattformen, die Angebote und Projekte in F&E sichtbar machen und Akteur:innen vernetzen, können Firmen geeignete Kollaborationspartner identifizieren. Leisten politische Entscheidungsträger:innen Anschubhilfe für solche Plattformen, stärken sie die Innovationskraft der Unternehmen.
  • Ausbau von Technologietransferstellen: Hochschulen sind gefragt, denn Transferstellen spielen in der Vernetzung von Firmen mit Forschenden an Hochschulen eine wichtige Rolle.
  • Umdenken und Sensibilisierung: Die Denkweisen von Firmen und Hochschulen unterscheiden sich stark. Industrieverbände und Hochschulen sind gefragt, damit Firmen mit dem wissenschaftlichen Denken und einer langfristigen strategischen Planung bzw. Forschende mit unternehmerischem und interdisziplinärem Denken vertraut werden.
  • Innovationskultur verankern und leben: Innovation erfordert ein entsprechendes Mindset, das auf allen Stufen eines Unternehmens etabliert und gelebt werden muss. Innovationsförderstellen, Verbände und Initiativen spielen hierbei eine wichtige Rolle, wenn sie mit erfolgreichen Beispielen inspirieren und Zugänge zu Netzwerken fördern.

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