Meilenstein für offene KI und mehrsprachige LLMs KI-Sprachmodell aus der Schweiz

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Die ETH Zürich und die EPFL werden im Spätsommer 2025 ein «Large Language Model» (LLM) veröffentlichen. Entwickelt und trainiert wurde es auf der öffentlichen Infrastruktur des Supercomputers «Alps» am nationalen Supercomputer-Zentrum CSCS.

Entwickelt und trainiert wurde das LLM auf der öffentlichen Infrastruktur des Supercomputers «Alps» am nationalen Supercomputer-Zentrum CSCS.(Bild:  Marco Abram, CSCS)
Entwickelt und trainiert wurde das LLM auf der öffentlichen Infrastruktur des Supercomputers «Alps» am nationalen Supercomputer-Zentrum CSCS.
(Bild: Marco Abram, CSCS)

Forschende der EPFL, der ETH Zürich und anderer Schweizer Universitäten haben in enger Zusammenarbeit mit Ingenieurinnen und Ingenieuren des CSCS ein grosses Sprachmodell entwickelt. Es wird vollständig offen sein und über 1000 Sprachen beherrschen.

Die Offenheit soll eine breite Nutzung ermöglichen und Innovationen in Wissenschaft, Gesellschaft und Industrie fördern. «Völlig offene Modelle ermöglichen Anwendungen, die ein hohes Mass an Vertrauenswürdigkeit gewährleisten, und sie sind notwendig, um die Forschung zu den Risiken und Chancen der KI voranzutreiben. Transparente Prozesse ermöglichen auch die Einhaltung der Rechtsvorschriften», sagt Imanol Schlag, Forscher am ETH AI Center, der das LLM-Projekt zusammen mit Antoine Bosselut und Martin Jaggi, Professoren der EPFL und Mitglieder des EPFL AI Center leitet.

«Dadurch, dass wir auf volle Offenheit setzen, während kommerzielle Modelle hinter verschlossenen Türen entwickelt werden, wird unser Ansatz über multinationale Kooperationen, wie wir hoffen, die Innovation in der Schweiz und in ganz Europa vorantreiben. Ausserdem ist dies ein wichtiger Faktor, um Spitzentalente zu gewinnen und zu fördern», sagt EPFL-Professor Martin Jaggi.

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