KOF-Konjunkturbarometer: Dynamik lässt nach

Redakteur: Redaktion SMM

Im November sank das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) auf 2.12 Zähler. Damit setzt sich die schwache, aber kontinuierliche Abwärtsbewegung fort. Das Barometer steht allerdings nach wie vor auf hohem Niveau. Das aktuelle Wachstum der Schweizer Volkswirtschaft dürfte sich in den nächsten Monaten somit leicht verlangsamt fortsetzen.

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Das Konjunkturbarometer zeigt im November auf 2.12. Das ist gegenüber dem Vormonat (2.16, revidiert von 2.17) ein Rückgang von 0.04 Zählern. Die Vorjahreswachstumsrate des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) dürfte in den kommenden Monaten entsprechend weiter positiv ausfallen, allerdings mit etwas abnehmender Dynamik.Das Konjunkturbarometer mit seinem multisektoralen Design basiert auf drei Modulen. Deren Entwicklungen tragen folgendermassen zur Gesamtentwicklung des Barometers bei: Das Modell «Kern-BIP» (Gesamtwirtschaft ohne Baugewerbe und Kreditgewerbe) signalisiert weiter hohe Wachstumsraten, zeigt aber aktuell eine Abschwächung an. Das Modul «Baugewerbe » ist etwas über der Nulllinie und steigt. Das Modul «Kreditgewerbe» verläuft im positiven Bereich seitwärts.Das Modul «Kern-BIP» umfasst gut 90% der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung und dominiert somit das Barometer. Die zugrunde liegenden Messmodelle «Schweizer Industrie» und «Schweizer Konsum» signalisieren eine leichte Abschwächung. Das Messmodell «Exportdestination EU» hat sich dagegen stabilisiert.Informationwww.kof.ethz.ch