Halbierte Bearbeitungszeit

Konkurrenzfähig dank Investition in Drehzentrum

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Reine Bearbeitungszeit mehr als halbiert

Seit Mai 2015 ist die neue CMZ TA 25YS bei Maprox im Einsatz. Bisher wird vor allem die Planspirale in verschiedenen Grössen serienmässig auf der Maschine gefertigt. Neben einer Schulung bei Maprox durch einen CMZ-Mitarbeiter wurde Maprox auch bei der Einrichtung und Programmierung der Maschine unterstützt. Das Ergebnis ist ein grosser Erfolg. Die Planspirale wurde bisher in vier Arbeitsschritten und damit in vier Aufspannungen auf 2-Achs-Maschinen gefertigt. Jetzt kann das Bauteil in einer Aufspannung fertigbearbeitet werden. Allein die reine Bearbeitungszeit hat sich auf weniger als die Hälfte reduziert. «Heute sind wir mit 12 Minuten Bearbeitungszeit 2,5-mal schneller als früher», berichtet V. Kuratli und ergänzt: «Diese Einsparung betrifft nur die reine Bearbeitungszeit. Die Zeit für eingespartes Handling ist dabei noch nicht eingerechnet.» Geplant ist, in Zukunft auch alle Grössen des Futterkörpers auf der CMZ-Maschine zu fertigen.

Die TA-Serie von CMZ sind kompakte und leistungsstarke Modelle, die in verschiedenen Drehlängen erhältlich sind. An den angetriebenen Werkzeugen stehen bis zu 75 Nm und 12 000 U/min zur Verfügung. Der Revolver ist mit Integralmotor und hydraulischer Klemmung ausgestattet, Ölkühlung im Revolver garantiert eine höhere thermische Stabilität. Integrierte Spindelmotoren garantieren hervorragende Dämpfungseigenschaften und verbessern signifikant den Rundlauf und die Oberflächengüte. Maschinen der TA-Serie können mit einem Gantry-Roboter automatisiert werden. Dafür wird allerdings mehr Platz vor allem in der Höhe beansprucht.

Maprox-Geschäftsführer Max Maurer ist sehr zufrieden mit der CMZ-Drehmaschine. Schon jetzt hat sich die Investition positiv auf das Betriebsergebnis ausgewirkt. «Wir sind richtig froh, dass wir die Maschine jetzt schon haben. Auch in unserem Nischenmarkt wird es immer enger», freut sich M. Maurer und konkretisiert zum Abschluss: «Aufgrund des starken Frankens mussten wir unseren deutschen Kunden preislich deutlich entgegenkommen. Ohne die Investition in die CMZ-Maschine würden wir heute rote Zahlen schreiben.» <<

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