Hannover-Messe 2015 Kuka und Microsoft präsentieren den Roboter der Zukunft

Autor / Redakteur: Juliana Pfeiffer / Jens Scheiner

Auf der Hannover-Messe 2015 präsentierten Microsoft und Kuka den „Intelligenten Industrial Work Assistant (Kuka LBR iiwa)“ in Kombination mit Microsoft Azure Internet of Things (IoT).

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Als Träger neuester Technologien aus der KUKA Forschung ist der LBR iiwa nun Wegbereiter für völlig neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.
Als Träger neuester Technologien aus der KUKA Forschung ist der LBR iiwa nun Wegbereiter für völlig neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.
(Bildquelle: KUKA)

Der Leichtbauroboter reagiert sensibel auf menschliche Interaktion und ist über seine speziellen Wahrnehmungstechnologien in der Lage, komplexe Aufgaben über präzise Automationsbewegungen sicher durchzuführen. Der Kuka LBR iiwa ist für die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ausgelegt. Die Kombination des Roboters mit Microsoft Azure Internet of Things, Kinect-Hardware und dem OPC-UA-Kommunikationsstandard ist einer der weltweit ersten Showcases, der IT und Robotik zu einer intelligenten Fertigungslösung mit ganz neuen Fähigkeiten verschmilzt.

Showcase zeigt auf der Hannover Messe Industrie 4.0 in der Praxis

Auf der HMI in Hannover zeigten Kuka und Microsoft am Beispiel eines „biegeschlaffen Bauteils“ – eines Schlauches –, den der Roboter in eine Spülmaschine einbaut, wie Kuka LBR iiwa mit Menschen in einem nie da gewesenen Gefüge zusammen arbeiten kann, um gemeinsam komplexe Aufgaben sicher auszuführen. Das war bisher durch reine Robotertechnologien nicht möglich, weil sie ihre Umgebung nicht so wahrnehmen konnten, wie es für filigrane Fertigungsaufgaben nötig ist.

Der Kuka LBR iiwa ist für die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ausgelegt.
Der Kuka LBR iiwa ist für die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ausgelegt.
(Foto: Microsoft)
Die Bewegungsdaten des Roboters werden in Echtzeit in die Azure Cloud übertragen, wo die Fertigungsarbeiter die Tätigkeit über ein Dashboard verfolgen. Fehler in der Prozesskette werden über Windows-Tablets adressiert, so dass die Roboter ihre präzisen Arbeiten ohne grosse Unterbrechungen fortsetzen können. Durch die Übertragung der Fertigungsdaten sind zudem Datenanalysen möglich, die zum Beispiel beim Auffinden von Schwachstellen im Produktionsablauf und für eine vorausschauende Wartung bei der Vermeidung von Störungen helfen.

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