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Aerospace... Titan- und Nickellegierungen
Kaum eine Industrie stellt so hohe Anforderungen an Werkstoffe wie der Flugzeugbau. Deshalb sind Titan- und Nickellegierungen aus dem heutigen Flugzeugbau nicht mehr wegzudenken.
Die hohe Festigkeit von Titan aber führt bei der Zerspanung zu starker Temperatur- und Verschleissbeanspruchung der Werkzeugschneide. Deshalb sind beim Fräsen ein hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl Grundvoraussetzung. Anforderungen, die für die FP 4000 nahezu massgeschneidert sind. Anhand eines Titan-Werkstücks, bestehend aus Waben, Streben und Schrägen, präsentieren wir auf dem Messestand des PTW Darmstadt im Rahmen der Innovationstour Metallbearbeitung die hohe Leistungsfähigkeit des 5-Achs-Bearbeitungszentrums FP 4000.
Spindel ist auf Leistungs-zerspanung ausgelegt
Speziell mit der Spindel Power Cutting Universal PCU63 ist die FP 4000 für die Leistungszerspanung ausgelegt: Diese Spindel arbeitet mit einem hohen Drehmoment von 242 Nm, ist extrem steif und dadurch präzise und verfügt über einen C-Schwenkbereich von +15° bis -195°. Das Nullspindelsystem und ein 1:1-Rädergetriebe sorgen bei der PCU 63 zusätzlich für Zuverlässigkeit.
Mit dieser Schwenkkopfeinheit werden raumschräg orientierte Strukturelemente aus Titan simultan 4-achsig aus dem Vollen bearbeitet. Heller gehört auf diesem Feld zu den Vorreitern bei der Entwicklung modernster Maschinen- und Prozesstechnologien, durch die Stückzeiten, aber auch Kosten um bis zu 30% gesenkt werden. Ein Argument, das auch zunehmend in der Aerospace-Industrie an Bedeutung gewinnt.
Antriebstechnik: Verzahnteile und Kegelräder
Immer öfter suchen Hersteller von Verzahnteilen und Kegelrädern nach Alternativen zu den klassischen Verfahren. Bei der Entscheidung für eine Maschine ist ein Maximum an Flexibilität gefragt, man will sich nicht mehr auf das spezifische Bearbeitungssegment Zahnräder eingrenzen lassen. Genau diese Möglichkeit zeigt Heller mit der Bearbeitung eines schräg verzahnten Kegelrads auf der FP 4000.
Gemeinsam mit dem Unternehmen Voith und dem Werkzeugpartner Sandvik Coromant wurde ein Verfahren entwickelt, das sowohl das Vorfräsen als auch das Verzahnungsfräsen auf einer Maschine äusserst produktiv ermöglicht. Der entscheidende Vorteil ist dabei, dass intelligente NC-Zyklen die Echtzeit-Berechnung der erforderlichen Werkzeugbewegung durch die einfache Eingabe der Verzahnungsparameter aus der Zeichnung direkt in die Maschinensteuerung ermöglicht.
