Maschinenindustrie schätzt Kompetenz der Suva
>> Rasche und zuverlässige Hilfe nach einem Unfall und Unterstützung bei der Wiedereingliederung: Diese Angebote der Suva kommen bei den Unternehmen der Maschinenindustrie gut an, wie die jüngste Kunden- zufriedenheitsumfrage (Klasse 13) zeigt.
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Mit einer Gesamtzufriedenheit von 82 von 100 möglichen Punkten konnte die Suva in der Ende 2010 bei über 33 000 Kunden durchgeführten Befragung den Wert gegenüber der letzten Umfrage vor drei Jahren nochmals um drei Punkte steigern. Mit 84 Punkten beurteilen auch die Unternehmen des Maschinenindustrie die Suva sehr gut. Nach einem Unfall bietet die Suva schwer Verunfallten eine ganzheitliche Betreuung an und unterstützt sie bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess. Das kommt auch bei den Unternehmen der Maschinenindustrie gut an; sie beurteilen die entsprechende Fachkompetenz mit 83 Punkten sogar leicht über dem Durchschnitt aller befragter Unternehmen (81 Punkte). Die Suva setzt sich dafür ein, die Dauer der Arbeitsunfähigkeit kurz zu halten und fördert die Wiedereingliederung. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die neu gesprochenen Renten sind 2010 auf einen rekordtiefen Stand gesunken.
Massnahmen zur Dämpfung der Unfallkosten
Wenig bekannt ist den Kunden, dass die Suva – auch in Zusammenarbeit mit Ärzten und Spitälern – eine konsequente Kostenkontrolle zur Dämpfung der Heilkosten betreibt. Felix Weber, Mitglied der Geschäftsleitung der Suva (Departement Versicherungsleistungen und Rehabilitation): «Wir unternehmen diesbezüglich sehr viel. Dazu gehört zum Beispiel die elektronische Verarbeitung von jährlich 1,5 Millionen Rechnungen von Hausärzten, Labors oder Physiotherapeuten. Fast jede achte Rechnung bleibt wegen Auffälligkeiten im System hängen und wird genauer überprüft. Zusätzlich werden 500 000 noch nicht elektronisch verarbeitbare Rechnungen manuell geprüft.» So verhindert die Suva, dass jährlich 100 Millionen Franken unnötigerweise ausbezahlt werden. Dies trägt wiederum dazu bei, die Prämien tief zu halten, da Überschüsse den Versicherten zugute kommen. Zudem verlief die Heilkostenentwicklung bei der Suva in den letzten Jahren deutlich moderater als bei den Krankenkassen. Zur Dämpfung der Unfallkosten gehört aber auch, dass Missbräuchen ein Riegel geschoben wird. Jährlich werden gegen 300 Fälle eingehend überprüft. Das Einsparpotenzial beträgt pro abgeschlossenen Fall bis zu einer halben Million Franken. Die Zufriedenheit der Betriebe der Maschinenindustrie mit den Kostendämp-fungsmassnahmen der Suva beträgt 76 Punkte und liegt damit deutlich über der Durchschnittsbewertung aller Unternehmen von 56 Punkten.
Grossen Wert legt die Suva auf die Anstrengungen in der Prävention, die von den Betrieben im Maschinen-industrie mit 81 Punkten praktisch gleich hoch bewertet wird wie vom Durchschnitt aller Branchen (80 Punkte). In den letzten zehn Jahren konnte das Berufsunfallrisiko um gut ein Viertel gesenkt werden. Edouard Currat, Geschäftsleitungsmitglied der Suva (Departement Gesundheitsschutz): «Die Präventionsstrategie der Suva orientiert sich stets an den aktuellen Risikoschwerpunkten.» Geschätzt wird, dass die Suva die Vorschriften praxisnah durchsetzt, faire Kontrollen durchführt und Massnahmen schriftlich festhält.
Prämien sind der Preis für die Deckung des Unfallrisikos eines Unternehmens. Die befragten Unternehmen der Maschinenindustrie bewerten die Prämienbemessung der Suva mit 75 Punkten, der Durchschnittswert aller Branchen liegt bei 72 Punkten. Ernst Mäder, Finanzchef der Suva und Mitglied der Geschäftsleitung: «Wenn es uns in Zukunft noch besser gelingt, den Kunden aufzuzeigen, dass wir zusammen mit ihnen alles tun, um die Prämien tief zu halten, sind wir auf dem richtigen Weg. Wir streben verursachergerechte, aber dennoch solidarische Prämien an.» <<
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