Antriebssysteme auf Marsmission Maxon ist «vom Mars nicht mehr wegzudenken»

Von Nastassja Neumaier 1 min Lesedauer

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Gab es Leben auf dem Mars? Das möchte die NASA – auch mit Unterstützung von Maxon – herausfinden.

Dank Schweizer Präzisionsmotoren von Maxon im Rover «Perseverance» und Helikopter «Ingenuity» kann die amerikanische Raumfahrtorganisation NASA Gestein vom Mars auf früheres Leben untersuchen.(Bild:  NASA/JPL-Caltech)
Dank Schweizer Präzisionsmotoren von Maxon im Rover «Perseverance» und Helikopter «Ingenuity» kann die amerikanische Raumfahrtorganisation NASA Gestein vom Mars auf früheres Leben untersuchen.
(Bild: NASA/JPL-Caltech)

Die amerikanische Raumfahrtorganisation NASA sei «auf Innovationen aus der Schweiz angewiesen», so die NASA-Projektmanagerin Jennifer Harris Trosper in einem Gespräch mit dem SRF. Dabei betont sie auch die Schlüsselrolle der Antriebssysteme von Maxon für den Erfolg der mittlerweile über 1 000 Tage andauernden Marsmission: «Wir möchten herausfinden, ob es Leben auf dem Mars gab. Dafür sammelt unser Roboter Gesteinsproben auf dem Mars. Mit einem Roboterarm werden die Marssteine eingesammelt und verpackt. Dieser Roboterarm bewegt sich dank Motoren aus der Schweiz. Die Motoren stammen von der Firma Maxon mit Sitz im Kanton Obwalden. Auch der Helikopter, den wir auf dem Mars fliegen lassen, fliegt dank dieser Motoren. Der Helikopter kann durch die hochpräzisen Motoren in den Helikopter-Rotoren schnell seine Richtung ändern. Dieser Helikopter hat viele Rekorde gebrochen.»

Bereits vor dieser Marsmission teilte Maxon mit, dass seine Antriebssysteme «vom Mars nicht mehr wegzudenken» seien. «In praktisch allen erfolgreichen Robotermissionen der letzten drei Jahrzehnte kamen Elektromotoren aus der Schweiz zum Einsatz. Inzwischen befinden sich mehr als 100 Stück auf dem Roten Planeten», heisst es in der Mitteilung aus dem Jahr 2020. Inzwischen dürfte die Zahl weiter gestiegen sein und auch weiter steigen, denn die nächste und laut Jennifer Harris Trosper «heiklere» Mission ist bereits in Planung: «Wir wollen die Gesteinsproben, die der Mars-Roboter dank der Schweizer Motoren verpackt hat, auf die Erde holen. Wir hoffen, darin Hinweise auf vergangenes Leben zu finden. Dafür müssen wir eine Rakete vom Mars aus starten und auf die Erde zurückholen. Das braucht noch viel mehr Präzision und Hightech.» (neu)

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