Motoren im Weltraum

maxon-Motoren fliegen mit „Dragon“-Kapsel ins Weltall

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Der vom Astronauten Donald Pettit gesteuerte 17,6 Meter lange Roboterarm der ISS konnte Dragon am 25. Mai 2012 erfolgreich einfangen und zur Andockstelle der Raumstation führen. Die 4,4 Meter hohe Dragon-Kapsel lieferte rund eine halbe Tonne an wissenschaftlichen Geräten und Nahrungsmitteln zur ISS. Am 31. Mai wurde die sechs Tonnen schwere Kapsel schliesslich wieder von der ISS abgekoppelt und landete am selben Tag mit einem Fallschirm im Pazifik vor der kalifornischen Küste. Mit an Bord waren rund 660 Kilogramm Material von der ISS. Nach der Einstellung des Space-Shuttle-Programms der NASA ist der Rücktransport per Dragon der einzige Weg derart viel Material wieder zurück zur Erde zu bringen.

Weitere Flüge geplant

Monatelang hatte das maxon-Team an dem Aerospace-Projekt gearbeitet. Ein Meilenstein in der maxon-Geschichte, der ausbaufähig ist, denn die NASA hat einen Vertrag mit SpaceX über weitere zwölf Flüge zur ISS abgeschlossen. In einigen Jahren soll die Raumkapsel auch sieben Astronauten zur Internationalen Raumstation bringen. Für maxon motor ist dieser erneute Ausflug ein grosser Schritt vorwärts in die Zukunft von kommerziellen Aerospace-Anwendungen. Schon mit den beiden Marsrovern Opportunity und Spirit hatte maxon motor bewiesen, dass maxon-Motoren sogar im Weltall und auf anderen Planeten einwandfrei funktionieren. "Als SpaceX uns vor einigen Jahren bezügliche Motoren anfragte, erkannten wir die enorme Bedeutung, was SpaceX damit erreichen will. Unsere Teilnahme zeigt, dass unsere Standard-Industriemotoren so hochentwickelt sind, dass sie problemlos in der Lage sind, eine derart wichtige Rolle für solche bahnbrechenden Missionen zu übernehmen“, erklärten Robin Phillips und Kornelia Stubicar, die zwei Aerospace Projektmanager, die die Entwicklung der Dragon-Motoren zusammen mit ihrem Team umsetzten.

(ID:34566510)