Motorex AG Langenthal: Mit Silber und Additivtechnologie
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Bei der Bearbeitung von Bauteilen für die Medizintechnik werden auch besondere Anforderungen an die Kühlschmierstoffe gestellt. Sie müssen einerseits eine gute Reinigung ermöglichen, andererseits müssen sie die besonders hohen Bearbeitungsanforderungen berücksichtigen, die die in der Medizintechnik eingesetzten Materialien wie beispielsweise Kobaltchrom oder ähnliche stellen. Dafür hat Motorex eine an die jeweiligen Materialien angepasste Additivtechnologie entwickelt. Die Additive verbessern die Leistung des Öles, da sie genau dann aktiviert werden, wenn die natürliche Grenze der Leistungsfähigkeit des Öles erreicht ist.
Ausserdem entwickelte Motorex mit Swisscool Tresor PMC ein Kühlschmierstoffkonzentrat, das eine antibakterielle Wirkung aufweist und somit die Emulsion auf natürliche Weise und ungefährlich vor Bakterien schützt. Eine Werkzeugmaschine kann mit seinem Wasser-, Mineralöl- und Emulgatorengemisch eine ideale Brutstätte für Bakterien und Pilze werden. Um das Wachstum der Keime zu unterbinden, mussten bisher regelmässig Chemikalien wie Bor, Amine, Fungizide oder Bakterizide eingesetzt werden, was in der Bearbeitung von Teilen in der Medizintechnik nicht unproblematisch ist. Vor allem Implantate und alle dauerhaft in den menschlichen Körper eingebrachten Teile unterliegen strengen Reinheitsanforderungen. Die Lösung von Motorex: Durch den Zusatz von bioaktiven Edelmetallen wie beispielsweise Silber wird das Wachstum der Keime ohne Zusatz problematischer Stoffe gehemmt. Eine polymere Kunststoff-Matrix nimmt die aktivierten Edelmetalle auf und bildet die Grundlage des neuartigen, hocheffizienten, antibiotischen Katalysators. Neben dem grossen Fortschritt für Mensch und Umwelt ist der neue Kühlschmierstoff extrem leistungsfähig und hilft deshalb auch die Gesamtproduktionskosten zu senken. Bereits haben mehrere internationale Testkunden in grossangelegten Versuchen das neue Produkt erfolgreich eingesetzt. <<
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