Mit induktiven Sensoren investitionssicher automatisieren

Neue Anforderungen für bewährten Alleskönner

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Induktives Wirkprinzip in der Welt von Industrie 4.0

Das Kommunikations-Interface IO-Link schlägt die Brücke zu induktiven Sensoren mit besonderer funktionaler Intelligenz, wie sie im Umfeld der Smart Factory der Zukunft oder des Internet of Things (IoT) immer stärker an Bedeutung gewinnen.

Hierzu gehören die Produktfamilie IMC in metrischen Gehäusen der Baugrössen M08 bis M30 sowie die Baureihe IQC in zwei Quaderbauformen. Beide Sensorfamilien bieten bis zu vier programmierbare Schaltpunkte beziehungsweise Fenster in einem einzigen Sensor. Applikationen wie beispielsweise die mehrstufige beziehungsweise stufenlose Detektion von Greiferpositionen, die Überwachung von Industriebremsen auf ihren Schliess- beziehungsweise Öffnungszustand sowie ihre Abnutzung oder die Geradelauf-, Auslenkungs- und Verschleisskontrolle von Zug- und Förderketten lassen sich jetzt eleganter, platzsparender, kosteneffizienter und montagefreundlicher lösen, da für die verschiedenen Schaltpunkte nur noch ein IMC- beziehungsweise IQC-Sensor benötigt wird. Weiteres Einsparpotential durch Reduzierung der Variantenvielfalt bietet die Möglichkeit, die Ausgangsendstufe flexibel als Schliesser, Öffner oder Antivalente programmieren zu können. Einstellbare Ein- und Ausschaltverzögerungen helfen Signale dezentral zu entprellen und Abläufe zu optimieren. Auch die Verlagerung komplexerer Aufgaben direkt in den Sensor wie zum Beispiel Zeitmessungen, Zählaufgaben oder der Aufbau komplexer Signalketten ohne Umweg über die SPS sind zünftig denkbar.

Darüber hinaus bieten diese induktiven Sensoren ein hohes Mass an Industrie 4.0-Konnektivität, beispielsweise in Gestalt erweiterter Diagnosefunktionen, eines Inbetriebnahme freundlichen Teach-in oder einer Sensor-Selbstüberwachung zur vorbeugenden Instandhaltung.

In Verbindung mit der hohen sensorischen Leistungsfähigkeit lassen sich dementsprechend anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben lösen. Beispielhaft genannt seien die Ausführung von Abstandsanalysen, die Profilüberwachung an Werkstücken, die Klassifizierung, Ausrichtung und Vereinzelung metallischer Objekte im Materialfluss oder die erweiterte Remote-Sensor- und Prozessdiagnose über IO-Link.

Auch wenn ihr Wirkprinzip in der Welt der Sensorik nicht unbedingt neu ist, sind dennoch immer wieder unterschiedlichste Innovationen bei induktiven Sensoren möglich. Ob Standardsensor, robuster Alleskönner oder intelligente Komponente – mit induktiven Sensoren kann investitionssicher automatisiert werden. SMM

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