Neue energieeffiziente Feinschneidpresse

Redakteur: SMM

Auf der Euroblech präsentiert die Heinrich Schmid AG eine neue servohydraulische Presse mit energieeffizienter Ringzackenbeschaltung. Damit können 95% der Energie zurückgeführt und so dem System erhalten werden. Der Pressenbauer hat dadurch den bauartbedingten energetischen Nachteil seiner Pressen gegenüber servoelektrischen Maschinen beseitigt. Nebst deutlich gesunkenem Energieverbrauch bietet die Presse variablere Einsatzmöglichkeiten, verbesserte Teilequalität sowie längere Werkzeugstandzeiten.

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Auf der Euroblech präsentiert das Unternehmen die neue Feinschneidpresse HSR 320 X-TRA mit energieeffizienter Ringzackenbeschaltung. «Mit dem deutlich niedrigeren Energieverbrauch unserer neuen servohydraulischen Feinschneidpressen haben Anwender sofort einen klaren Kostenvorteil», betont Philipp Kauth, Produktmanager der Heinrich Schmid AG. «Zusammen mit der grösseren Flexibilität in der Einstellung von Weg, Kraft und Geschwindigkeit ergeben sich zusätzlich produktive Vorteile», verspricht Kauth.

Durch die innovative Technologie wird die Kraft zur Betätigung von Ringzacke und Gegenhalter feiner dosiert und in einem Energiekreislauf gespeichert. Was früher über ein Ventil als Verlustenergie verpuffte, wird jetzt dem System erneut zur Verfügung gestellt. Ausserdem muss die früher entstandene Wärme nicht mehr gekühlt werden. Damit können bis zu 95% der Energie zurückgeführt werden und so dem System erhalten bleiben. Weil damit verbunden auch Druckspitzen deutlich reduziert werden, erzielen Anwender zusätzlich eine bessere Teilequalität und deutlich höhere Werkzeugstandzeiten.

Servosteuerung und Hydraulikkraft im Duett

Durch den kompakten Kräfteverlauf der Schmid-Pressen fällt die Dehnung kleiner aus als beim mechanischen Kniehebelprinzip. Der stabile Aufbau wirkt dabei einem starken Auffedern entgegen. Aufgrund des servogesteuerten Hydraulikantriebs kann die exakt geregelte Geschwindigkeit innerhalb jedes einzelnen Krafthubs jedem Prozess angepasst werden. Ein im Eilgang durchgeführter Tasthub verkürzt die Zykluszeit genauso wie ein kürzerer Öffnungshub, wenn dünne Teile geschnitten werden sollen. Durch die flexible Geschwindigkeitseinstellung für jeden Schritt lässt sich beispielsweise die Schnittgeschwindigkeit nach langsamem Anschneiden sogar unter Volllast wieder beschleunigen. Um beim Prägen einen besseren Materialfluss zu erreichen, kann der Stössel kurzzeitig mit kleiner Geschwindigkeit bewegt werden.