OECD lobt Schweizer Wirtschaftspolitik
Im internationalen Vergleich hat die Schweiz die Finanzkrise bisher besser gemeistert als andere OECD-Länder, so das Fazit des neusten OECD-Berichts zur Wirtschaftspolitik der Schweiz. Darin werden die Massnahmen zur Stabiliseirung der Finanzmärkte und der Beschäftigung als zweckmkässig beurteilt.
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Die OECD bescheinigt der Schweiz in ihrem neusten Bericht zur Wirtschaftslage eine hohe Krisenresistenz. Trotz Rezession habe die globale Wirtschaftskrise die Schweiz weniger getroffen als andere OECD-Staaten. Dies, weil wichtige Exportbranchen der Schweizer Wirtschaft, wie die Chemie, wenig konjunkturabhängig seien. Ebenso sei die Schweiz auch nicht direkt vom Einbruch der Immobilienpreise betroffen. Gewürdigt wird auch das Eingreifen der Schweizer Behörden zur Stärkung des Schweizer Finanzsystems. Dennoch werde die globale Krise Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft haben, die von der Wirtschaftspolitik angegangen werden müssen.Die erste Herausforderung stellt sich gemäss OECD in der Finanzdienstleistungsbranche. Die hohen Kosten einer möglichen Insolvenz einer Grossbank sollten reduziert werden. Als Antwort auf diese Herausforderung hat die Schweiz bereits beschlossen, die Regulierung der Finanzmärkte und der Finanzdienstleister anzupassen.
