Ultrahochvakuumtechnik Oerlikon Vacuum lieferte Technik für die Suche nach dem Higgs-Teilchen

Redakteur: Jürgen Schreier

Zur Entdeckung des Higgs-Teilchens am CERN in Genf hat auch Oerlikon beigetragen. Der Schweizer Hightechkonzern lieferte Vakuumsysteme für den Teilchenbeschleuniger und die Detektoren.

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Der LHC ist ein gigantischer, 27 km langer, ringförmiger Teilchenbeschleuniger, der für seinen Betrieb Ultrahochvakuum erfordert.
Der LHC ist ein gigantischer, 27 km langer, ringförmiger Teilchenbeschleuniger, der für seinen Betrieb Ultrahochvakuum erfordert.
(Bild: Oerlikon Vacuum)

Der Schweizer Hightechkonzern Oerlikon gratuliert allen Wissenschaftlern des CERN, die an den Atlas-(A Toroidal LHC Apparatus)- und CMS-(Compact Muon Spectrometer)-Experimenten beteiligt waren, zur Identifizierung eindeutiger Anzeichen eines neuen atomaren Teilchens.

Die Entdeckung, die mit Hilfe des LHC (Large Hadron Collider) an der Genfer Forschungeinrichtung gemacht wurde, verspricht das lang gesuchte Higgs-Teilchen zu sein. Dieses könnte bei der Beantwortung noch ungeklärter Rätsel der Teilchenphysik helfen.

Betrieb des Teilchenbeschleunigers erfordert Ultrahochvakuum

Der LHC ist ein gigantischer 27 km langer, ringförmiger Teilchenbeschleuniger, der für seinen Betrieb Ultrahochvakuum erfordert. Oerlikon Leybold Vacuum hat den LHC sowie den großen Atlas-Detektor mit speziellen Vakuumsystemen ausgestattet und darüber hinaus zwei Spezialpumpensysteme für das CMS-Detektorsystem entworfen und installiert.

Andreas Widl, CEO von Oerlikon Vacuum, sagte: „Wir freuen uns mit den Atlas- und CMS-Teams über die bahnbrechenden Neuigkeiten. Dieses Experiment ist für das Verständnis der physikalischen Welt von einzigartiger Bedeutung und ist das Resultat harter Arbeit dieser Teams.“

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