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Integration des Roboters in die Maschine
Bei dem in die Maschine integrierten Roboter handelt es sich um einen Mitsubishi-Roboter RV-2SDB mit 6 Achsen, einer Nutzlast von 2 kg (einschliesslich Greifzange), einer max. Verfahrgeschwindigkeit von 4,4 m/s und äusserst günstigen Präzisionskennwerten von +/–0,02 mm. Seine Reichweite liegt bei ca. 500 mm. Der Roboter ist nach Schutzklasse IP30 (Schutz gegen feste Fremdkörper mit Ø 2,5 mm und grösser; kein Schutz gegenüber Flüssigkeiten) ausgelegt. Er muss also so angeordnet werden, dass er bei der Bearbeitung vor Kühlmittelspritzern geschützt ist. Die Synchronisierung von Roboter und Maschine übernimmt die CNC-Steuerung der Maschine.
Die Synchronisierung zwischen Roboter und Werkstück-Lade- und Entladesystemen muss über die Robotersteuerung erfolgen. Die Programmierung dieser Steuerung ist relativ einfach. Auf diese Weise hat der Anwender die volle Kontrolle über die Automatisierung seiner Maschine. Der Roboterarm wird über eine genormte mechanische Schnittstelle (ISO 9409-1, Grösse 31,5 mm) angeschlossen. An dieser Schnittstelle können bei Bedarf auch Greifzangen verschiedenster Art und andere Arten von Greifern montiert werden, ganz gleich, ob es sich um handelsübliche Ausführungen oder Spezialfabrikate handelt. Dadurch wird eine unglaubliche Flexibilität erzielt. Im vorliegenden Fall wird der Greifer pneumatisch betätigt.
Mikropräzision und enge Toleranzen
Trotz all der Vorzüge sind es vor allem die Mikropräzision und die als Option angebotene Schleifvorrichtung, die bei den Kunden aus der Medizintechnik für Furore sorgen. Für Clada Medical beispielsweise – ein Unternehmen, das sich der Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik verschrieben hat – waren die engen Toleranzen das Entscheidungskriterium für den Kauf. Dahingegen kommt es Alta Science bei der 102TM CNC vor allem darauf an, dass damit problemlos Teile mit einem Durchmesser von weniger als 2 mm gefertigt werden können. Beide Unternehmen haben sich zusätzlich für die optionale Schleifvorrichtung entschieden, die sich dank des integrierten Motors spielend leicht ein- und ausbauen lässt. Die Schleifvorrichtung arbeitet bei Spindeldrehzahlen von 4000 bis 24 000 min–1 – damit ist dieses Drehzentrum mit seinen Möglichkeiten einzigartig.
Die Vorrichtung wird mit einer B8-Spannzange mit einer Durchgangsbohrung zwischen 0,5 und 8 mm in 0,1-mm-Schritten kombiniert, die zwischen 3 und max. 8 mm auch mit Stufen von jeweils 0,5 mm angeboten wird. Wie die kompakte und hochpräzise CNC-Drehmaschine 102TM ist auch diese Zusatzeinrichtung speziell für die Bedürfnisse in der Medizintechnik konstruiert. <<
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