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Präzisionswerkzeughersteller erwarten für 2012 Wachstum von 7%

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Bei den Auslandsorders legten besonders die Zerspanwerkzeuge, die Spannzeuge und die Messtechnik kräftig zu. „Insgesamt verzeichneten die Exporte von Präzisionswerkzeugen ein Plus von über 20%“, betonte der Fachverbandsvorsitzende. Besonders stark gestiegen seien dabei die direkten Exporte nach China mit einem Zuwachs von 58%. Damit sein China zum ersten Mal als größter Einzelmarkt an der Spitze der Exportstatistik. Die USA mit einem Plus von 17% legten bei den Exporten ebenso kräftig zu wie Europa.

Für 2012 stehen die Weichen weiter auf Wachstum

Auch für 2012 stehen die Weichen weiter auf Wachstum. „Wir gehen derzeit von einer Umsatzsteigerung von 7% aus“, sagte Horn. Der Trend zur Nachhaltigkeit verlange neue Werkzeuge. Zusätzlich stünden noch viele langlaufende Projekte im Werkzeugbau oder der Messtechnik in den Auftragsbüchern und würden zu einem Umsatzwachstum beitragen. „Wir kommen aus einem Rekordjahr und sind dennoch überzeugt, dass 2012 ein neues Rekordniveau bringen wird.“

Risiken sieht der Verband vor allem in externen Faktoren. „Die Rohstoffsituation birgt nach wie vor eine große Unsicherheit bei Verfügbarkeit und Preisen“, urteilt Horn. So habe sich bei Wolfram, dem Hauptbestandteil der Hartmetalle, der APT-Preis (APT: Ammoniumparawolframat) seit 2003 verzehnfacht. „Zudem hängt das schwelende Euro-Dilemma und die Währungsunsicherheiten als Damoklesschwert über unseren Köpfen.“

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