Rekordschneller Elektroantrieb für den Zahnarzt

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Über den eigenen Tellerrand hinaus

Zwar erhielten Zwyssig und Bartholet den Anstoss für ihre Erfindung von ihrem Doktorvater Johann Kolar, dem Leiter des Instituts für Leistungselektronik an der ETH. Entscheidend für den bahn- und rekordbrechenden Erfolg war jedoch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschern und Industriepartnern.

Die Wissenschafter integrierten Erkennt-nisse aus dem Maschinenbau, der Informatik und der Regelungstechnik und arbeiteten eng mit Motorenherstellern und Kugellagerfabrikanten zusammen. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn die revolutionäre Antriebstechnik soll ihren Weg in die verschiedensten Industriezweige finden.

Die Qual der Branchenwahl

Tatsächlich ist das Potenzial der innovativen Motorentechnik riesig. Ebenso sind es die Ambitionen der beiden Firmenchefs. Doch um aus den Labortypen fertige, industrietaugliche Produkte zu entwickeln, ist in einem ersten Schritt auch unternehmerische Reduktion angesagt.

Die Jungunternehmer von Celeroton konzentrieren sich zu Beginn auf Anwendungen im Dentalbereich und in der Medizintechnik. Hier liegt ein riesiges Feld vor ihnen. Vorerst aber sind noch kleinere Brötchen angesagt. Christof Zwyssig und Martin Bartholet freuen sich an den 100000 Franken Startkapital der W. A. de Vigier Stiftung, die eins zu eins in ihr Jungunternehmen, das als Spin-Off der ETH funktioniert, investiert werden.

InformationCeleroton AGMartin BartholetGloriastrasse 35, ETZ J658092 ZürichTel. 044 632 51 25Fax 044 632 16 94martin.bartholet@celeroton.comwww.celeroton.com

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