Die Zinkminenproduktion erhöhte sich im ersten Quartal 2015 um 4,3 %, obwohl die chinesische Erzeugung rückläufig war. Die Raffinadeproduktion legte deutlich stärker zu (+8,3 %). Dies war vor allem auf Produzenten in China, Kanada und Indien zurückzuführen Der Verbrauch stieg schwächer an (+2,3 %), sodass sich ein Angebotsüberschuss von rund 140.000 t ergab. Bei dem für 2015 erwarteten Nachfrageanstieg von etwa 3 % dürfte es im Gesamtjahr zu einem Angebotsdefizit von rd. 300.000 t kommen. Die Lagerbestände sind jedoch ausreichend, um hohe Preissprünge zu verhindern. Die Deutsche Industriebank sieht daher für den Zinkpreis bis Ende des dritten Quartals 2015 eine Bewegung um eine Marke von 2.200 US-$/t mit einer Schwankungsbreite von 200 US-$. (Bild: IHS Global Insight; LME) 15/31 Zurück zum Artikel