Die Bleiminenproduktion sank im ersten Quartal 2015 um knapp 1 %. Die Raffinadeproduktion reduzierte sich infolge eines niedrigeren Ausstoßes in Peru und China um 2,3 %. Der Verbrauch verminderte sich leicht stärker (-2,7 %). Bei Blei ergab sich dadurch ein geringer Angebotsüberschuss (11.000 t). Die IKB erwartet für 2015 einen weltweiten Nachfragezuwachs von gut 2 %, wobei der chinesische Verbrauch stärker zulegen wird. Die Automobilproduktion trägt den Nachfragezuwachs 2015 in Europa. Insgesamt dürfte sich der Markt auch 2015 wieder weitgehend ausbalanciert darstellen. Daher sehen wir im dritten Quartal 2015 eine Bewegung um 2.000 US-$/t mit einer Bandbreite von 200 US-$. Derzeit werden keine größeren Lieferstörungen erwartet. (Bild: IHS Global Insight; LME) 16/31 Zurück zum Artikel