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Eine kleine Pause musste die Partnerschaft dann doch überstehen. Nach einem Wechsel in Geschäftsführung und Strategie investierte das Brabant-Alucast-Werk in Oss 2013 für ein neues Projekt in zwei preisgünstigere Maschinen eines japanischen Werkzeugmaschinenherstellers. «Unsere Erfahrungen damit waren allerdings nicht zufriedenstellend», berichtet Christiano Sala. So fiel die Entscheidung beim jüngsten Auftrag – einer Anlage zur Bearbeitung von Ölwannenoberteilen – nach erneutem Wechsel der Geschäftsleitung wieder zugunsten von Heckert. Geordert wurden zwei Maschinen des CWK-Nachfolgemodells HEC 500 D.
Deutlich schneller als Vergleichsmaschinen
Christiano Sala betont: «Selbstverständlich haben wir vor dem Kauf intensive Studien betrieben, welche Maschinen sich für diesen Einsatz langfristig optimal eignen. Immerhin geht es um Stückzahlen von 100 000 Teilen pro Jahr, vermutlich über einen Zeitraum von mehreren Jahren.» Unter anderem verglichen Sala und seine Kollegen die Fertigungszeit pro Teil mit dem exakt gleichen Programm auf einer Heckert CWK 500 D Baujahr 2005 (402,0 s), mit der des japanischen BAZ Baujahr 2013 (388,4 s) und der neuen Heckert HEC 500 D Baujahr 2015 (321,2 s). Das Ergebnis – siehe Werte in Klammern – war deutlich: Die HEC 500 D war 20% schneller als das Vorgängermodell CWK 500 D und 17,3% schneller als das nur zwei Jahre ältere japanische BAZ.
Für Benny Van Haver ist das eine Bestätigung für die erfolgreiche Entwicklungsarbeit bei Heckert: «Unsere F+E-Abteilung hat bewährte Eigenschaften wie den robusten, langlebigen Maschinenaufbau beibehalten, wesentliche Details aber auf modernsten Stand der Technik gebracht, zum Beispiel mit hochdynamischen Vorschubantrieben und äusserst genauen Profilschienenwälzführungen in allen Linearachsen.» Und auch Christiano Sala ist mit dem Ergebnis hoch zufrieden: «Es ist schön zu sehen, dass Heckert die Anregungen von uns und anderen Anwendern ernst nimmt und entsprechende Verbesserungen einfliessen lässt.» Der Erfolg rechnet sich für ihn in barer Münze: Denn durch die kürzeren Stückzeiten reicht die Kapazität der beiden HEC-Maschinen fürs Volumen des jüngsten Auftrags aus. Bei den bisherigen Maschinen wäre die Investition in ein drittes BAZ notwendig geworden.
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