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Findling: Kategorisierte Wälzlager Schnelle Auswahl optimaler Wälzlager

| Redakteur: Konrad Mücke

Konstrukteure finden mit Hilfe einer Software und einer Auswahlmethode des Wälzlagerzulieferers Findling schnell und zuverlässig das jeweils zu wirtschaftlichen und technischen Forderungen bestens passende Wälzlager. Flexibel können sie auch alternative Wälzlager wählen.

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Die im Internet bereitgestellten Berechnungsprogramme des Karlsruher Zulieferbetriebs ermöglichen, Wälzlager schnell und sicher auszuwählen und dabei auch wirtschaftliche Forderungen zu berücksichtigen.
Die im Internet bereitgestellten Berechnungsprogramme des Karlsruher Zulieferbetriebs ermöglichen, Wälzlager schnell und sicher auszuwählen und dabei auch wirtschaftliche Forderungen zu berücksichtigen.
(Bild: Findling GmbH)

Findling Wälzlager vereinfacht nunmehr die Auswahl technisch und wirtschaftlich optimaler Produkte aus seinem umfangreichen Programm. Dafür hat das Unternehmen die Methode ABEG (Advanced Bearing Expert Group) verwirklicht. Diese sorgt dafür, dass Konstrukteure schnell und einfach das jeweils exakt auf technische und wirtschaftliche Forderungen abgestimmte Wälzlager finden. Die transparente und berechenbare Auswahl vermeidet, dass über- oder unterdimensionierte Wälzlager eingesetzt werden.

Technische und wirtschaftliche Kriterien

Dazu erläutert Klaus Findling, Geschäftsführer in Karlsruhe: «Die Beratung unserer Kunden nach der Methode ABEG ist unser Alleinstellungsmerkmal und eröffnet den Kunden Zugang zu einem einzigartigen Angebot von Wälzlagertechnik aus aller Welt.» Speziell bei branchenspezifisch benötigten Wälzlagern hat sich diese Beratung bei der Auswahl für Konstrukteure bewährt. Empfohlen wird eine von vier möglichen Leistungsklassen. Als besonderen Vorteil nennt Findling, dass sich – verglichen mit einer konventionellen Auswahl – die Kosten um 25 bis 30 Prozent senken lassen.

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Zudem sorgt die Methode ABEG dafür, dass benötigte Wälzlager stets zuverlässig zu beschaffen sind. Sollten in einem Herstellerbetrieb einzelne Wälzlagervarianten nicht verfügbar sein, können Konstrukteure kurzfristig eine andere Ausführung mit gleichen oder besseren Leistungsmerkmalen aus einem anderen Produktionsunternehmen wählen. Dafür erhalten sie durch die Auswahl nach der Methode ABEG die erforderlichen Daten und Informatio­nen.

Vier Leistungsklassen

Die Besonderheit bei der von den Karlsruher Zulieferern angewendeten Auswahlmethode ist, dass die Wälzlager in vier Leistungsklassen – Premium, Supra, Eco und EasyRoll – eingeteilt werden. So lässt sich das vielfältige und bezüglich der Leistungsfähigkeit extrem unterschiedliche Angebot der Wälzlagertechnik abbilden. Konstrukteure profitieren vom beschleunigten und verkürzten Berechnungs- und Auswahlverfahren.

Die tatsächliche Lebens­dauer einzelner Wälz­lager zu ermitteln, entfällt. In der Entwicklung und Konstruktion können sich die Spezialisten auf die Auswahl nach der Methode ABEG verlassen.

Sie berücksichtigt zum einen Unterschiede in den Tragzahlen und im Design der Wälzlager, zum anderen auch die Fertigungsmethoden, die Werkstoffe und einzelne Komponenten, wie Schmierstoffe und Fette.

Software im Web

Zum Berechnen der Lebensdauer arbeiten Konstrukteure mit der im Internet bereitstehenden Software ABEG-Quickfinder. Mit dieser geht es erheblich schneller, die jeweils technisch und wirtschaftlich bestens zu den Forderungen passenden Wälzlager zu bestimmen und zu wählen.

Übersichtlich präsentiert die Berechnungssoftware mehrere mögliche Alternativen. Potenziell geeignete Lager zeigt sie farbig. So gelingt branchenübergreifend eine schnelle und zielsichere Auswahl wirtschaftlicher und technisch optimal passender Wälz- oder Gleitlager. - kmu - SMM

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