Wirtschaft Selbstverständlichkeit im Alltag – Hightech im Weltraum

Redakteur: Matthias Vogel

Die Schweiz ist eine Raumfahrtnation – aber das wissen die wenigsten von uns. Dank Raumfahrttechnologie sind wir fast immer und überall auf dem Handy erreichbar, müssen wir nicht ständig auf Karten sehen oder nach dem Weg fragen. Dank Raumfahrttechnologie können wir das Wetter genauer vorhersagen und uns besser vor Überschwemmungen und Erdrutschen schützen. Die Schweiz ist bei Forschung und Technologie ganz vorne mit dabei. Diese Spitzenposition gilt es zu sichern. Deshalb tritt die Schweizer Raumfahrtindustrie an die Öffentlichkeit.

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Die mobile Kommunikation, wie wir sie kennen, wäre ohne Raumfahrt nicht möglich.
Die mobile Kommunikation, wie wir sie kennen, wäre ohne Raumfahrt nicht möglich.
(Bild: Swissmem)

Raumfahrttechnologie kommt in vielen Bereichen unseres Alltags vor, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Die mobile Kommunikation, wie wir sie kennen, wäre ohne Raumfahrt nicht möglich. Ohne Satelliten gäbe es kein Navi und keine Live-Übertragungen am Fernsehen. Darüber hinaus verbessern unsere Aktivitäten im Weltraum unser Verständnis von Umwelt und Klima.

Die Schweizer High-Tech-Industrie ist ganz vorne mit dabei. Strukturen und Mechanismen aus der Schweiz stecken zum Beispiel in den europäischen Meteosat-Wettersatelliten. Schweizer Atomuhren sind das Herzstück von Navigationssatelliten und eine Schweizer Nutzlastverkleidung schützt an der Spitze der Ariane-Rakete die meisten Telekom-Satelliten auf ihrem Weg ins All. Der Nutzen der Raumfahrt für die Menschen ist jedoch nur wenigen bekannt. Das gleiche gilt für die Rolle der Schweiz in internationalen Raumfahrtprogrammen. Das will die Swiss Space Industries Group (SSIG) ändern und lancierte deswegen heute in Bern im Rahmen eines Frühstücks mit Medienvertretern die Kampagne «WeltraumSchweiz».

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