Sensationelle Ergebnisse

Redakteur: Redaktion SMM

Unser SMM-Titelbeitrag behandelt speziell die HSK-T-Schnittstelle auf Drehzentren. Deutlich wird, wie mit der Hohlschaftkegel-Schnittstelle neben sehr hohen Präzisionen dank dem «T» jetzt auch eine exakte radiale Ausrichtung möglich ist. Die HSK-T-Schnittstelle verfügt jetzt über alle Aspekte, um den Markt zu erobern.

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Lange war der Steilkegel auf Bearbeitungszentren erste Wahl, er verfügte über eine hohe Steifigkeit, war präzise und wurde aufgrund der eher geringen Drehzahlen - vor der HSC-Bearbeitung wohlbemerkt - praktisch nicht in die Spindel eingezogen. Grundlegend geändert hat sich die Situation mit dem Aufkommen der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung. Hohe Drehzahlen brachten eine Aufweitung der Spindel mit sich, was zur Folge hatte, dass die Steilkegelschnittstelle Schwächen zeigte.

Das Unternehmen Mapal setzte gemeinsam mit Hochschulen und Anwendern alles daran, eine perfekte Alternative zum Steilkegel zu finden: den Hohlschaftkegel. Heute ist er nicht mehr wegzudenken, immer dann, wenn hohe Drehzahlen gefordert sind. Denn dank seiner genialen Auslegung wächst er mit der Spindeldehnung praktisch mit. Axial bleibt er exakt an seinem Platz, weil er sich über seine Schultern an der Spindel abstützt. Ein perfektes Prinzip.

Für die stehenden und getriebenen Werkzeuge in Drehzentren konnte er sich bisher nicht wirklich durchsetzen. Denn bei der radialen Fixierung haperte es noch. Das ist heute anders. Die HSK-T-Schnittstelle hat alles, was die moderne Drehtechnik braucht: hohe Steifigkeit dank Plananlage, Drehzahlresistenz für getriebene Werkzeuge und eine radial exakte Positionierung. Die Ergebnisse sind vielversprechend und zukunftsweisend.

Ihr

matthias_boehm@vogel-media.ch