Sensorsystem für die Antriebsstrang-Überwachung
Das modulare Sensorsystem von Wittenstein AG wird direkt in den Antriebsstrang integriert und erfasst dort gleichzeitig Drehmomente, Quer-kräfte und Temperatur in Echtzeit. Die systematische Antriebsstrangüberwachung ermöglicht eine präventive und gezielte Wartung, verhindert damit unerwün-schte Maschinenstillstände und senkt die Maschinenlebenszykluskosten drastisch.
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joe. Mechanische, induktive und lichtempfindliche Sensoren und viele andere - sie alle sind in industriellen Maschinen und Anlagen zu finden und heutzutage dort auch nicht mehr wegzudenken. Sie dienen in erster Linie dazu, die wertschöpfenden Hauptprozesse in den einzelnen Maschinenbereichen zu überwachen und zu steuern. Antriebsstränge, welche die Maschinenprozesse mit der benötigten Energie versorgen, sind bis dato nur spärlich mit Sensorik ausgerüstet. Auftretende Lastkollektive können sich aber durch Einflüsse beispielsweise aus den Hauptprozessen verändern. Sie können sich über die Zeit sogar so massiv verändern, dass der Antrieb seine Arbeit nicht mehr verrichten kann oder sogar beschädigt wird. Auswirkungen können Lagerschäden, Materialbrüche und/oder ein Prozesscrash sein, um nur einige zu nennen. Die Folgen können gravierend sein, denn ungeplante Maschinenstillstände entsprechen einem direkten Umsatzverlust.
Sensorsystem für die gezielte Antriebsstrangüberwachung
Die Firma Wittenstein AG bietet mit «torqXis» ein modulares Sensorsystem, ein kombiniertes Kraft- und Drehmomentmesssystem, das sich einfach und preiswert in den Antriebsstrang integrieren lässt. Drehmomente, Querkräfte und Temperatur werden gleichzeitig in Echtzeit erfasst und mit den gängigen Bussystemen und Schnittstellen aus der Auswertelektronik ausgelesen. Die Messung dieser Belastungszustände gibt Aufschluss über den Zustand der eigentlichen Applikation und kann zum Beispiel ungeplante Maschinenstopps verhindern.
Mit Hilfe der Sensorauswertelektronik können entsprechend einstellbare Alarmschwellen hinterlegt werden, welche die Aufgabe eines «Antriebsstrang-Wächters» übernehmen. Treten abweichende Drehmomente oder Querkräfte im Antriebsstrang auf, so wird ein Alarmsignal generiert, welches der übergeordneten Steuerung übermittelt werden kann und der Maschinenverantwortliche somit informiert wird. Damit wird möglich, dass Serviceeinsätze für die Maschine nicht mehr anhand eines fixen Wartungsplans, sondern nach wirklich auftretendem Bedarf durchgeführt werden können.
