Siemens Excellence Award geht in die nächste Runde
Zwei regionale Siemens Excellence Awards sind im Juli vergeben worden: Thomas Hospenthal und Tomas Carnecky von der Hochschule Luzern sowie Mischa Leber und Roman Philipp von der ZHAW durften den mit jeweils 4000 Franken dotierten Award entgegennehmen und sind somit automatisch für die nationale Vergabe nominiert.
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Thomas Hospenthal (Emmenbrücke) und Tomas Carnecky (Luzern) haben mit ihrer Diplomarbeit „Intelligentes Verkehrsleitsystem“ die Fachjury der Hochschule Luzern – Technik & Architektur überzeugt. Die zwei entwickelten ein intelligentes Navigationssystem, welches es ermöglicht, in Echtzeit oder gar im Voraus vor Staus zu warnen. Ebenfalls punkten konnten Mischa Leber (Märwil) und Roman Philipp (Balterswil) von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) mit der Arbeit „Videobasierte Echtzeiterfassung von Fussgänger Trajektorien“. Es erlaubt, Fussgängerwege einzelner Personen oder Personengruppen aus Videoaufnahmen herauszufiltern. Die Analyse dieser Daten ergibt wertvolle Hinweise, wie sich Personen oder Gruppen fortbewegen.Chance auf den nationalen AwardDie Studenten durften die ersten zwei von insgesamt fünf Siemens Excellence Awards entgegennehmen. In den nächsten Monaten werden die restlichen drei Gewinner gekürt, aus denen im Frühjahr 2011 schliesslich ein nationaler Sieger resultiert. Dieser nationale Award ist mit 10000 Franken dotiert. Siemens Excellence AwardSeit 2007 wird an Schweizer Fachhochschulen der regionale Siemens Excellence Award verliehen. Dabei werden junge Menschen zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit praxisrelevanten Fragestellungen motiviert.Neben der wissenschaftlichen Leistung werden vor allem der Innovationsgrad und die gesellschaftliche Relevanz sowie die praktische Umsetzbarkeit der Arbeit bewertet. Die Gewinner der regionalen Awards werden automatisch für den nationalen Siemens Excellence Award nominiert, der mit 10 000 Franken dotiert ist.Der Award ist Teil des Bildungsprogramms Generation21. Siemens fördert damit den Nachwuchs im Bereich Naturwissenschaft und Technik – vom Kindergarten bis zum Studium.
