Situation bei Rieter verbessert sich

Redakteur: Redaktion SMM

Der Rieter-Konzern hatte zwischen 2007 und dem Berichtsjahr 2009 aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise einen drastischen Umsatzeinbruch von rund 50% zu verkraften. Trotzdem konnte Rieter seine starke Marktposition im Textilmaschinen- und im Autozuliefergeschäft behaupten. Das zweite Halbjahr 2009 zeigt bereits eine Erholung der Märkte und eine Verbesserung beim Bestellungseingang umd Umsatz.

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Der Bestellungseingang des Rieter-Konzerns sank im Geschäftsjahr 2009 um 24% (in Lokalwährungen um 21%) auf 1’935.1 Mio. CHF. Im zweiten Semester 2009 lag er um 9% höher als im Vorjahreszeitraum und um 30% höher als im ersten Halbjahr 2009. Diese positive Entwicklung ist auf eine deutliche Steigerung der Bestellungen in beiden Divisionen (Textilmaschinen und Automotive) zurückzuführen. Der Bruttoumsatz des Konzerns ging über das Gesamtjahr stärker zurück als der Bestellungseingang. Er reduzierte sich um 38% (in Lokalwährungen um 35%) und erreichte 1’956.3 Mio. CHF. Im zweiten Halbjahr 2009 war er um 21% tiefer als im Vorjahreszeitraum und um 17% höher als im ersten Semester 2009. Rieter geht davon aus, dass die Talsohle in beiden Branchen, in denen der Konzern tätig ist, vor der Jahresmitte 2009 durchschritten wurde.