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Höherer Betriebsgewinn
Das Betriebsergebnis EBIT konnte um 26 % auf 11.7 Mio. CHF gesteigert werden. Mit der entsprechenden Marge von 6.4 % (Vorjahresperiode 5.1 %) liegt die Starrag Gruppe im Vergleich zu anderen Schweizer Maschinenbauern im obersten Drittel. Der Reingewinn nahm um 41 % auf 7.6 Mio. CHF bzw. 2.23 CHF je Aktie zu. Der Währungseinfluss aufgrund des gegenüber dem ersten Semester 2011 schwächeren Euros hat das Betriebsergebnis mit 0.7 Mio. CHF und den Reingewinn mit 0.5 Mio. CHF belastet.
Starke Bilanz mit anhaltend solider Nettoliquidität
Die weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 52 % unterstreicht die solide Finanzierung der Gruppe. Ende Juni 2012 belief sich die Nettoliquidität dank der weiterhin strikten Bewirtschaftung des Nettoumlaufvermögens auf 21.3 Mio. CHF (Ende Juni 2011 10.0 Mio. CHF).
Unverändert grosse Herausforderungen in der Beschaffung
Auf der Beschaffungsseite sieht sich die Starrag Gruppe weiterhin mit Preissteigerungen und Lieferverzögerungen konfrontiert. Der bis Ende 2011 andauernde Boom im Auftragseingang von Herstellern kleinerer Standardmaschinen konnte von dem nach der Krise ausgetrockneten technischen Komponentenmarkt nur ungenügend bedient werden. Diese Herausforderung veranlasste die Gruppe zu einer externen Analyse mit der Folge einer optimierten Beschaffungsorganisation per Anfang 2012.
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