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Anspruchsvolle Materialien präzise bearbeitet
Seit mehr als dreissig Jahren erfolgreich in der Humanmedizin im Einsatz, wird die Hochleistungskeramik Zirkonoxid zunehmend auch in der Zahnmedizin verwendet. Sie zeichnet sich durch mechanische Stabilität und enorme Widerstandsfähigkeit aus und wird zudem wegen der Biokompatibilität und hervorragenden Ästhetik geschätzt. In der Werkstoffkunde gilt das Material als keramisches Äquivalent zu Stahl: Die relativ hohe Bruchzähigkeit, Biege- und Zugfestigkeit von Zirkonoxid ist im Einsatz ein grosser Vorteil - bei der Bearbeitung verlangt es jedoch umso mehr hochwertiger Fräswerkzeuge.
Die zweischneidigen Radiusfräser der Serien 423 (kurze Version) und der Serie 421 (lange Ausführung) sind daher mit einer besonders belastbaren Diamantschicht versehen. Bernd Kirchner, zuständig für die Produktentwicklung bei Zecha: «Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Beschichtungsunternehmen haben wir eine speziell angepasste kristalline Diamantschicht entwickelt. Sie beeinflusst die Rundlauf- und Formgenauigkeiten in keiner Weise.» Erhältlich sind die Radiusfräser in den Durchmessern von 1,00 und 3,00mm als Zweischneider und Vierschneider.
Auch für Titan und Kunststoff
Neben Zirkonoxid sind nach wie vor Titan und Kobalt/Chrom-Legierungen sowie technische Kunststoffe die Werkstoffe der Wahl für Zahnersatz und Implantate. Auch dafür hat Zecha neue Fräserserien entwickelt, die optimal den Anforderungen dieser Materialien entsprechen: Die Radiusfräser sind je nach Serie in Durchmessern von 1,00 mm bis 3,00 mm, der Torusfräser ist in 3,00 und 4,00 mm erhältlich.
Gemeinsam haben die vier- und zweischneidigen Fräser eine Titan-Aluminiumnitrid-Beschichtung, deren thermische und chemische Beständigkeit deutliche höhere Einsatztemperaturen erlauben. Das sichert dem Zahntechniker längere Standzeiten und reproduzierbare Ergebnisse über den gesamten Lebenszyklus des Werkzeugs. Um technische Kunststoffe oder lichthärtende Wachse zu bearbeiten, bietet Zecha die zweischneidige Radiusfräser-Serie 433. Sie wird unbeschichtet mit polierten Schneiden produziert.
Protokollierte Qualität auf höchstem Niveau
Die Fräswerkzeuge der neuen Werkzeugserien zeichnen sich durch spezielle, für die jeweilige Anwendung hin optimierte Geometrien aus. Zusammen mit den speziell angepassten Beschichtungen sind gratfreie Werkstücke, lange Standzeiten und sichere Fertigungsprozesse gewährleistet.
Qualitätssicherung und Reproduzierbarkeit sind wesentliche Faktoren bei der Werkzeugentwicklung und -fertigung im Zecha-Werk.
Dazu werden alle Fertigungsprozesse auf Wunsch protokolliert und lassen sich über die so genannte Lebensnummer am Schaftende jedes einzelnen Werkzeugs zuordnen. Selbst nach Jahren kann der Kunde so ein Werkzeug mit den exakt gleichen Parametern nachbestellen oder jederzeit die erforderlichen Qualitätsnachweise erbringen.
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