Stanzmaschine wird von Roboter bedient

Redakteur: Redaktion SMM

Per Ende 2011 wird der Betrieb von heute weit verbreiteten Fingerschutzvorrichtungen an Stanzpressen verboten. Pressenumbau, längere Taktzeiten sowie stetig steigende Lohnkosten verteuern

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Per Ende 2011 wird der Betrieb von heute weit verbreiteten Fingerschutzvorrichtungen an Stanzpressen verboten. Pressenumbau, längere Taktzeiten sowie stetig steigende Lohnkosten verteuern manuell eingelegte Stanzteile. Diesem Trend wirkt das Unternehmen Stettler mit einem «sehenden Roboter» entgegen. Die unsortierten Stanzteile werden als Schüttgut einem Visionsystem zugeführt, welches die Position der einzelnen Werkstücke ermittelt. Der Roboter ergreift das erkannte Teil und legt es in die Stanzpresse ein. Diese erstmals in der Schweiz zum Einsatz kommende Lösung ist so schnell umprogrammiert, dass sich ein Einsatz bereits für Los­grös­sen ab 1000 St. lohnt. Die Stanzteile lassen sich so vom Roboter biegen, verpressen oder ansenken - voll automatisch und 24 Stunden am Tag. Damit lassen sich Investitionen für eine Pressenachrüstung sparen. Die Stettler AG entstand aus einer Fabrikation für patentierte Schrankschlösser und behauptet sich seit 1983 in der Metallbearbeitung.

Stettler AG, Industrie Bännli 4, 4628 Wolfwil, Tel. 062 926 35 25, Fax 062 926 12 74, info@stettler-ag.ch, www.stettler-ag.ch