Stehen Rohstoffpreise vor dem Anstieg oder kommt das Sommerloch?
Nachdem der Abwärtstrend der Rohölpreise in der zweiten Februarhälfte 2016 gestoppt war, kam es auch zu einer deutlichen Erholung der Preise für Naphtha. Die europäischen Notierungen legten seit Ende März 2016 um rund 20 % zu. Bis 2020 wird ein Mengenwachstum von 4,5 % p.a. erwartet. Allerdings ist aktuell eine hohe Anlagenverfügbarkeit gegeben. Der Preis für das Folgeprodukt Ethylen (C2) erhöhte sich seit Februar um 22 %. Mögliche Verknappungen in Folge der Streiks in Frankreich helfen. Bei Propylen (C3) entwickelten sich die Kontraktpreise parallel zur Naphta-Notierung. Bei Benzol dagegen gab der Kontraktpreis zuletzt infolge einer hohen Anlagenverfügbarkeit wieder nach. Die Spotnotierungen signalisieren einen weiteren Rückgang der Kontraktpreise. (siehe Grafik) 10/32 Zurück zum Artikel