Stehen Rohstoffpreise vor dem Anstieg oder kommt das Sommerloch?
Im Jahr 2015 entwickelte sich Molybdän am schwächsten von allen Industrierohstoffen: Die Produktion sank um 11 %, der Verbrauch um 9,4 %. Es ergab sich trotzdem noch ein Angebotsüberschuss von 8,5 Mio. lbs. Die Molybdännachfrage leidet primär an der Schwäche der Öl- und Gasindustrie. Der Markt für Ferromolybdän scheint sich langsam zu entspannen: Mittlerweile haben einige Ferromolybdänproduzenten größere Produktionskürzungen vorgenommen. Der Markt ist im Moment einigermaßen ausbalanciert. Daher könnte dieser nach Jahren hoher Angebotsüberschüsse im laufenden Jahr eventuell sogar in ein kleines Defizit hineinlaufen. Gegen Ende der Dekade dürfte der Bedarf aber anziehen. Die IKB sieht bis Ende des dritten Quartals 2016 den Ferromolybdänpreis bei rund 17,50 US-$/kg mit einer Bandbreite von 2,50 US-$ je kg. (siehe Grafik) 16/32 Zurück zum Artikel