Stehen Rohstoffpreise vor dem Anstieg oder kommt das Sommerloch?
Für 2016 wird ein Rückgang der physischen Platinnachfrage (-0,5 %) erwartet, der jedoch durch einen Anstieg der investiven Nachfrage kompensiert werden dürfte. Es kommt zu einem Angebotsdefizit von ca. 450.000 Unzen. Starke Produktionseinbußen in Südafrika und Russland (jeweils minus 6 %) können durch anderen Staaten sowie ein höheres Recycling (+5 %) nicht ausgeglichen werden. Die IKB sieht für den Platinpreis bis Ende des dritten Quartals 2016 eine Bewegung um 1.000 US-$/oz. in einem Band von 200 US-$. Bei Palladium legt die physische Nachfrage 2016 zu (+1,5 %). Eine geringere Minenproduktion (-1 %) und ein höheres Recycling bewirken ein Angebotsdefizit von um die 800.000 Unzen. Bei Palladium ist von einer Bewegung um 550 US-$/oz. in einem Band von +100 US-$ auszugehen. (siehe Grafik) 28/32 Zurück zum Artikel